K+S hat sich wieder ein Bein gestellt. Erst im vergangenen Monat hatte man sich extrem optimistisch für das laufende Jahr gezeigt und die bis dato gültige Prognosespanne beim EBITDA auf 730 bis 830 Mio. EUR eingeengt, mit einer deutlichen Anhebung am unteren Ende. Doch das ist jetzt Makulatur.

Denn Anfang der Woche erklärte K+S, dass man im restlichen Jahr deutlich weniger Kaliumchlorid für Düngemittel herstellen werde. Es geht  um bis zu 300.000 Tonnen, wobei die schwache Nachfrage nach Kali, insbesondere auch aus China, als Grund ge nannt wurde. Wer in den  vergangenen Monaten auf die Konkurrenz schaute, sollte auch schon gewarnt sein. So hatte der Wettbewerber Nutrien einen zurückhaltenderen  Blick auf das Kaligeschäft geworfen.

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