Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat im dritten Quartal wieder die Kehrtwende geschafft, zumindest bezogen auf das doch durch die Corona-Krise arg gebeutelte erste Halbjahr. Nach vorläufigen Zahlen gingen die Erlöse zwar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um weitere 2,6% auf rund 3,4 Mrd. EUR zurück. Allerdings hat sich hier die Abwärtsdynamik gegenüber dem ersten Halbjahr deutlich verlangsamt. Bei der  Profitabilität konnte Schaeffler sogar etwas drauflegen. Die EBIT-Marge lag mit 9,4% 30 Basispunkte über dem Vorjahreswert. Hier verwies Schaeffler  insbesondere auf eine positive Entwicklung in China.

Aus Sicht des Anleihenmarktes ebenfalls wichtig: Nach einem negativen Free Cashflow von 285 Mio. EUR im zweiten Quartal konnte Schaeffler hier nun ein Plus von 333 Mio. EUR im dritten Quartal ausweisen. Zwar lag Schaeffler damit noch unter den Vorjahreszahlen, dennoch wird das von den Analysten als wichtigster Lichtblick gesehen hinsichtlich der Stabilisierung der Bilanz. Ganz abgesehen davon, dass Markterwartungen beim Free Cashflow deutlich unter den ausgewiesenen Werten lagen.

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