Ende April hat das führende russische Metallurgie-Unternehmen im Bereich Goldabbau Zahlen für das erste Quartal 2018 geliefert. Diese entsprachen der bisherigen Guidance für das Geschäftsjahr 2018. So wurden im 1. Quartal 507.000 Unzen Gold gefördert, was einem Anstieg von 13% im Jahresvergleich entspricht. Nach Schätzung von JPMorgan-Analysten dürfte sich der Investitionsaufwand aktuell noch erhöhen.

Das Unternehmen hat im weltweiten Vergleich die niedrigsten Produktionskosten. Dies führt dazu, dass das Unternehmensergebnis weniger sensitiv auf Goldpreisveränderungen reagiert als die Peergroup. Nach Berechnungen von JPMorgan führt eine 10%ige Goldpreisveränderung zu einer EBITDA-Veränderung von 15%. Gleichzeitig sind auch die Wachstumserwartungen bestechend. So soll bis 2019 die Produktion um 44% auf 2,8 Mio. Unzen steigern. Nach Schätzung von JPMorgan-Analysten dürfte sich der Investitionsaufwand deshalb aktuell noch erhöhen.

Nach 2018 sollen die Investitionsausgaben aber wieder rückläufig sein, wenn die Natalka-Mine die volle Auslastung erreicht hat. Die zukünftige freie Liquidität kann vielseitig verwendet werden, sowohl für den Schuldenabbau als auch für neue Projekte. Auch der aktuell schwache Rubel wirkt sich positiv auf die Unternehmensgewinne aus. Der Leverage (Net Debt to EBITDA) in 2017 lag beim 1,8fachen. In 2019 soll dieser auf das 1,2fache zurückgehen. 

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