Unternehmen aus dem Kohle-Segment sind aktuell nicht angesagt. Das trifft auch ABM Investama. Die rückläufigen Kohlepreise und der Verlust des größten Kunden in der Mining-Service-Sparte haben dem Unternehmen schwer zugesetzt. So hat sich das EBITDA auf 50 Mio. USD im ersten Halbjahr halbiert. Insgesamt konnte ABM die Kohleförderung um 35% im Jahresvergleich steigern. Den Verlust des größten Kunden konnte ABM mit zwei neuen Kunden und einem Kontraktgegenwert von 450 Mio. USD teilweise kompensieren. Dies dürfte sich vor allem im zweiten Quartal bemerkbar machen. Wir denken, dass das Unternehmen das EBITDA bei rund 110-130 Mio. USD aufrechterhalten kann. Der Free Cashflow dürfte auch positiv bleiben. Nach Abzug der Investitionsausgaben wird die Liquidität auf 82 Mio. USD geschätzt. Trotz der schweren Situation denken wir nicht, dass ABM Investama zu einem Default-Kandidaten wird. Der  Netto-Verschuldungsgrad dürfte sich beim 2,5fachen einpendeln. Wir bleiben weiterhin investiert.

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