[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Jahresauftakt ist bei der größten Container-Reederei AP Moeller-Maersk gründlich misslungen. Zwar zeigte das Unternehmen sowohl beim Umsatz als auch beim Nettogewinn deutliche Zuwächse. Doch diese kamen ausschließlich von Sonderfaktoren her. Im eigentlichen Kerngeschäft musste die Reederei dagegen eine Erodierung ihrer Profitabilität feststellen.[/vc_column_text][vc_column_text]Maersk erreichte ein Umsatzplus um rund 30% auf 9,2 Mrd. USD. Allerdings entfielen 20 Prozentpunkte auf die Ende 2017 übernommene Reederei Hamburg Süd. Beim EBITDA erreichte das Unternehmen ein Plus von knapp 5% auf 669 Mio. USD, blieb damit aber weit hinter den Markterwartungen zurück. Beim EBIT sackte Maersk nach einem Gewinn von 70 Mio. USD im Vorjahr nun in die Verlustzone mit 3 Mio. USD. Noch ärger sah es beim Ergebnis des fortgesetzten Geschäftes aus. Hier wurde der bisherige Verlust von 124 Mio. USD sogar auf 220 Mio. USD ausgeweitet. Dass es unter dem Strich beim Nettoergebnis ein deutliches Plus von zuvor 253 Mio. USD auf 2,76 Mrd. USD gab, war hauptsächlich dem Verkaufserlös der Ölsparte zu verdanken. Das Ergebnis des aufgegebenen Geschäftes lag dadurch bei einem Gewinn von knapp 3 Mrd. USD.[/vc_column_text][vc_column_text]Für den weiteren Ausblick zeigte sich Maersk eher besorgt. Vor allem der weiterhin schwelende Handelsstreit zwischen den USA und China (dazu im Aktienteil gleich mehr) trübt die Perspektiven ein. Hinzu kommt, dass sich Maersk nun wieder aus dem Iran-Geschäft zurückziehen wird. Dieses hätte zwar keinen wesentlichen Umfang gehabt, aber sicherlich die eine oder andere Schwäche auf anderen Märkten abfedern können. Letztlich sieht Maersk auch noch bei den Frachtraten weiterhin Druck. [/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Fazit: Maersk hat zwar sein Jahresziel eines Konzern-EBITDA von 4 bis 5 Mrd. USD bestätigt. Doch wird man nach Auskunft von  Firmenchef Skou einige Kurzfrist-Maßnahmen einleiten, um die Profitabilität zu steigern. Ob diese wirken, bleibt allerdings abzuwarten. Die schwache operative Performance spiegelt sich natürlich auch in den Anleihen wider.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”23826″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Da es momentan so aussieht, als wenn hier erst einmal eine gewisse  Stabilisierung eintreten könnte, raten wir generell zum weiteren Halten. Allerdings werden wir uns insbesondere bei der 2025er Anleihe nach unten absichern und ziehen hier einen Stopp-Loss bei 104% ein. Im Gegensatz dazu notiert die 2024er Anleihe bereits unter Pari und könnte letztlich sogar bei
entsprechenden Erholungsansätzen wieder zum Kauf werden.[/vc_column_text][vc_single_image image=”23830″ img_size=”full”][/vc_column][/vc_row]