Klockner Pentaplast (KP) hat letzte Woche seine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2021 veröffentlicht. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 9% auf 1,95 Mrd. EUR (+11% ohne Währungseffekte), was auf die Möglichkeit der Weitergabe der höheren Rohstoffkosten in Form von Preiserhöhungen zurückzuführen ist, die jedoch teilweise durch einen Volumenrückgang im niedrigen einstelligen Bereich ausgeglichen wurden. Der Volumenrückgang wurde durch das Segment Lebensmittelverpackungen verursacht, während das Segment Pharma, Health & Protection and Durables (PHD) weitgehend stabile Volumen verzeichnete. Das bereinigte EBITDA sank um 21% (-19% ohne Währungseffekte) auf 231 Mio. EUR, wobei die Marge um 440 Basispunkte auf 11,9% sank. Die EBITDA-Anpassungen beliefen sich auf 22 Mio. EUR, gegenüber 31 Mio. EUR im GJ 2020. Diese betrafen hauptsächlich Kosten für Restrukturierung und strategische Initiativen.

Für das Geschäftsjahr 2022 prognostiziert Klockner Pentaplast ein Umsatzwachstum von 25% gegenüber dem Vorjahr. Außerdem ein bereinigtes EBITDA von 265-285 Mio. EUR, EBITDA-Anpassungen von 15 Mio. EUR, eine gelichbleibende Entwicklung des Betriebskapitals, Investitionen von 85 bis 90 Mio. EUR und einen Free Cashflow von über 40 Mio. EUR. Das Umsatzwachstum dürfte von Preiserhöhungen getragen werden, während die Absatzmengen unverändert bleiben. Die EBITDA-Verbesserung wird wahrscheinlich im zweiten Halbjahr deutlicher ausfallen. Das Management geht davon aus, dass es sein Betriebskapital weiter verbessern wird, auch im Hinblick auf die
Einziehung von Forderungen und der Verwaltung von Verbindlichkeiten.

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