Der britische Petrochemiekonzern Ineos hat sich entschieden. Für insgesamt 1,6 Mrd. GBP will das Unternehmen, das vor drei Jahren aus der Schweiz wieder in das Königreich umgezogen war, neue Produktionsanlagen in SaudiArabien aufbauen. Insgesamt sollen drei petrochemische Anlagen in Jubail 2 entstehen. Dabei handelt sich um einen insgesamt 5 Mrd. USD teuren Komplex, den die staatliche Saudi Aramco zusammen mit der französischen Total betreibt.

Im Vorfeld hatte Ineos Investitionen in den Vereinigten Staaten, China und Belgien angekündigt. Die Idee, in Großbritannien Fracking zu betreiben, wurde dagegen relativ schnell wieder begraben. Mit dem saudischen Projekt dürfte Ineos nun erst einmal beschäftigt sein, wobei man durchaus einige Herausforderungen im gesamten operativen Geschäft zu meistern hat. So verbuchte Ineos im ersten Quartal beim Umsatz einen Rückgang um 10% auf 1,6 Mrd. EUR, während sich der operative Gewinn um rund 27% auf knapp 370 Mio. EUR verringerte. Dahinter standen vor allem deutlich  rückläufige Umsätze und Erträge bei chemischen Zwischenprodukten.

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