Der Druckmaschinenbauer Heidelberger Druck musste zuletzt einen ziemlichen Dämpfer verkraften. Denn das Bundeskartellamt untersagte dem Marktführer, die MBO-Gruppe zu übernehmen. Nach Ansicht der Wettbewerbshüter hätte sich dadurch eine marktbeherrschende Position im Markt für Bogenfalzmaschinen ergeben. Diese Maschinen werden insbesondere zur Produktion von Büchern, Broschüren, Geschäftsberichten und Werbeflyern genutzt. Hinzu kam:

Auch hinter der ausgerufenen Digitalisierungsstrategie setzen Analysten derzeit eher Fragezeichen. So will Heidelberger Druck bekanntlich sein Geschäftsmodell deutlich umbauen und mit abonnementbasierten Angeboten die Erlössituation saisonal unabhängiger gestalten. Allerdings zweifeln nicht wenige daran, dass dieser Schwenk zunächst nicht in der Lage ist, die schwierige Nachfragesituation bei Digitaldruck-Maschinen auszugleichen. Immerhin: Für die nun gemeldeten endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018/19 ergaben sich keine weiteren Überraschungen. Der Umsatz konnte  sich, wie schon in den vorläufigen Zahlen kommuniziert, um 3% auf 2,49 Mrd. EUR verbessern. Das EBITDA erhöhte sich von 172 Mio. EUR im Vorjahr auf  180 Mio. EUR. Mit einer entsprechenden Marge von 7,2% erreichte Heidelberger Druck die vorher angesetzte Spanne.

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