Die Hornbach-Gruppe mit ihrer wichtigsten Tochter Hornbach Baumarkt strotzt in diesem Jahr geradezu vor  Optimismus. Zwar hatte man sich bei der ersten Welle der Corona-Krise damit abfinden müssen, dass einige Baumärkte zeitweise geschlossen blieben. Doch inzwischen hat das Unternehmen diese Einnahmendellen mehr als wett gemacht.

Mit der Folge, dass nur wenige Wochen nach der letzten Prognoseanhebung nun die nächste folgt. Hatte Hornbach Anfang Oktober noch in Aussicht gestellt, dass die Holding einen Umsatzanstieg von 8 bis 15% schaffen könnte, rechnet man nun mit einem Plus von 13 bis 17%. Die Grundlage dafür bietet natürlich die optimistischere Erwartung für die Baumarkt-Tochter. Hier rechnet man beim Umsatz nun mit einem Plus zwischen 14 und 18%. Zuvor lag die Schätzung zwischen 9 und 15%.

Auch beim Betriebsergebnis auf Basis des EBIT wird nachjustiert. So rechnet die Holding damit, dass man im Fiskaljahr (per Ende Februar 2021) ein bereinigtes EBIT von 290 bis 360 Mio. EUR erwirtschaften kann (Vorjahr 227 Mio. EUR). Die bisherige  Prognosespanne lag zwischen 270 und 330 Mio. EUR. Und auch bei der Baumarkt-Tochter geht man nun davon aus, operativ mehr verdienen zu können. Hier lautet die Prognose 240 bis 310 Mio. EUR (bislang 220 bis 280 Mio. EUR).

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