Während sich – wie auf Seite 1 beschrieben – ein mögliches erhöhtes Schuldenrisiko in den Emerging Markets, inklusive  Frontier Markets, aufbaut, ist der Drang der Investoren in Richtung dieser Länder ungebrochen. Das zeigt auch die  jüngste Statistik zu den Netto-Zuflüssen in die EM. Hier setzte sich auch im April die positive Tendenz weiter fort, die  inzwischen seit dem Tief im Oktober letzten Jahres zu verzeichnen ist. Die  zwei interessantesten Details dabei:

Der chinesische Aktienmarkt konnte im April wieder nennenswerte Netto-Zuflüsse verzeichnen. Im Vormonat hatte es  diesbezüglich eher eine Flaute gegeben. Aber nach den jüngsten Konjunktursignalen aus dem Reich der Mitte haben  etliche Investoren ihre Zurückhaltung abgelegt. Der zweite  Aspekt: Die Anleihenseite in den EM hält sich weiterhin auf  stabil hohem Niveau hinsichtlich der Zuflüsse. Allerdings muss hier dann doch die Frage in den Raum gestellt werden, wie  die weiteren Monate diesbezüglich verlaufen können. Schaut man auf die Historie der vergangenen zwei Jahre,  könnte es hier auch mit Blick auf den Sommer nun deutlich ruhiger werden.

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