Vor 14 Tagen hatten wir im Zuge der Thomas-Cook-Pleite auch einen Blick auf die Billigflieger von Easyjet und Ryanair geworfen. Unser  damaliges Fazit war, dass sich hier nach einer vorhergehenden Korrektur ein guter Einstiegspunkt ergibt. Daran halten wir nach wie vor fest. Allerdings wird es doch etwas schwieriger als gedacht. Was auch mit den neuesten Zahlen zusammenhängt.

So hat die britische Airline Easyjet gerade ihre vorläufigen Ergebnisse für das zurückliegende Geschäftsjahr veröffentlicht. Dieses endete am  30. September und zeigte ein sehr durchwachsenes Bild, auch wenn die Fluggesellschaft von Streiks bei den  Konkurrenten British Airways und  Ryanair profitieren konnte. Unter dem Strich konnten zwar 96 Mio. Passagiere und damit 8,6% mehr als im Vorjahr befördert werden. Allerdings ging die Auslastung um 1,4 Prozentpunkte auf 91,5% zurück. Und auch der Umsatz pro Sitz verbuchte einen Rückgang um 2,7%.

Auch beim Gewinn musste Easyjet Abstriche machen. Der bereinigte Vorsteuergewinn soll zwischen 420-430 Mio. GBP liegen. Das wäre im  schlechtesten Fall ein Abschlag zum Vorjahr von über 27%. Allerdings ist dieser Umstand noch nicht kritisch, da die Fluggesellschaft mit diesen  Ergebnissen am oberen Rand der bisherigen Prognosen liegen würde. Was allerdings negativ ankam, war der Ausblick. Denn hier rechnet das  Unternehmen mit einem Wachstum am „historisch unteren Ende“.

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