Eigentlich kam es nicht überraschend. Der Autozulieferer Continental hat im zurückliegenden dritten Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Ertrag Einbußen erleiden müssen. So stellte das Unternehmen beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern einen erneuten Verlust in Aussicht. Immerhin:

Im Kerngeschäft läuft es inzwischen wieder besser. Zwar musste man im dritten Quartal wegen Wertminderungen und Umbaukosten aus dem  Sparprogramm Belastungen von rund 1,3 Mrd. EUR schultern. Doch konnte man beispielsweise beim Umsatz mit einem Rückgang von 2,7% auf rund 10,3 Mrd. EUR den Einbruch von fast 41% im Vorquartal auffangen. Außerdem legte die bereinigte EBIT-Marge überraschend stark von 5,6% im Vorjahr auf 8,1% zu.

Keine Frage: Noch herrschen extreme Unsicherheiten, wie es bei Continental weitergeht. Denn nicht nur die Corona-Krise lastet auf dem Geschäft, sondern auch die nötigen hohen Investitionen in den Umbau der Automobilindustrie Richtung Elektromobilität. Dass das eingeführte Sparprogramm allerdings hier auch entlastet, konnte man am Free Cashflow sehen. Dieser steigerte sich gegenüber dem Vorjahr von zuvor 343 Mio. EUR auf nun 1,8 Mrd. EUR.

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