Zur Wochenmitte schauten nicht wenige Investoren nach London, wo der Luxus-Sportwagen-Hersteller Aston Martin seine Zahlen zum Abschlussquartal und zum Gesamtjahr 2020 präsentierte. Die Vorgeschichte kennen Sie bereits: Mit dem Einstieg des kanadischen Milliardärs Lawrence Stroll soll der Turnaround geschafft werden, nachdem die einst legendäre Marke wichtige Entwicklungen im Automobilbau verschlafen hatte. Wie die aktuellen Zahlen zeigen, bleibt es dabei zwar noch schwierig, aber man kann sehr gut erkennen, dass wichtige und vor allem richtige Weichen gestellt wurden.

Konkret: Das Unternehmen meldete einen Jahresumsatz von 611,8 Mio. GBP. Das war zwar im Jahresvergleich ein Rückgang um rund 38% und lag auch noch leicht unter den Markterwartungen. Doch für das vierte Quartal konnte Aston Martin mit rund 341 Mio. GBP leicht verbesserte Umsätze im Jahresvergleich präsentieren, gegenüber dem dritten Quartal ein sequenzielles Wachstum von rund 175% schaffen und mehr umsetzen als in den drei vorangegangenen Quartalen zusammen.

Ähnliches war auch beim Gewinn bzw. Verlust zu erkennen. Auch hier schlitterte Aston Martin offiziell mit rund 410 Mio. GBP bzw. rund 3,70 GBP je Aktie tiefer in die roten Zahlen (Vorjahr 2,06 Pfund je Aktie Verlust). Doch im vierten Quartals konnte man den Verlust im sequenziellen Vergleich zum dritten Quartal um zwei Drittel abbauen.

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