Die britische Sportwagen-Legende Aston Martin Lagonda kommt nicht zur Ruhe. Obwohl das erste Quartal aus operativer Sicht durchaus gut verlaufen war, gibt es nun inzwischen schon den dritten Wechsel innerhalb von drei Jahren an der Firmenspitze

Auf Betreiben des bestimmenden Großaktionärs Lawrence Stroll muss der bisherige CEO Tobias Moers seinen Posten räumen. Er war erst vor zwei Jahren von Mercedes AMG abgeworben worden und auch wir hatten hier im Alpha Strategie große Erwartungen in ihn gesetzt. Doch hat er es bislang nicht geschafft, den Sportwagen-Hersteller trotz neuer Produkte aus der Verlustzone zu holen. Ihm  folgt nun ein regelrechtes Sportwagen-Urgestein nach.

Neuer Chef wird der ehemalige Ferrari-CEO Amedeo Felisa. Doch damit nicht genug. Denn auch Roberto Fedeli heutert bei den Briten an. Er gilt als der Erfinder des ersten Hybrid-Supersportwagens bei Ferrari und wird neuer Technikchef auf der Insel. Das alles ist natürlich in irgendeiner Art auch ein gewisser historischer Witz. Denn Ferrari und Aston Martin pflegten insbesondere in den neunziger Jahren eine besondere Konkurrenz, die sogar Eingang in die Filmgeschichte fand (Stichwort James Bond und „Goldeneye“)

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