Der britische Sportwagen-Bauer Aston Martin arbeitet weiter an einem Comeback. Dabei ist dem Unternehmen nun ein personeller Coup gelungen, der den Hersteller der legendären Bond-Autos dauerhaft in die Schlagzeilen bringen dürfte (hoffentlich positiv). Schon im Juli hatten wir an dieser Stelle  geschrieben, dass durch die neue personelle Ausrichtung im Konzern (neuer Großaktionär, neuer Vorstandschef und enge Verbindungen zu Mercedes) das PR-Flaggschiff Formel-1-Rennstall auf Vordermann gebracht werden dürfte.

Nun also die Fakten: Denn das Team Aston Martin als Nachfolge-Rennstall von Racing Point hat den viermaligen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel ab der nächsten Saison verpflichtet. Vettel muss zum Ende des Jahres seinen bisherigen Arbeitgeber Ferrari verlassen. Die Liaison mit den Italienern war  bekanntlich eher durchwachsen und titelmäßig eine Nullnummer. Lange Zeit war spekuliert worden, dass Vettel seine Karriere frühzeitig beendet. Nun also will er bei Aston Martin weitermachen, das auch wohl über das Jahr 2021 hinaus.

Natürlich heißt es nun, dass dann auch Ergebnisse geliefert werden müssen. Aber für das von uns schon dargestellte Gesamtbild des angestrebten  Turnarounds bei Aston Martin ist das natürlich ein wichtiges weiteres Puzzleteil. Ungeachtet der Tatsache, dass der Luxus-Autobauer natürlich auch durch  Corona tief getroffen wurde. So hatte man Ende Juli melden müssen, dass das erste Halbjahr mit einem Verlust von knapp 200 Mio. GBP abgeschlossen wurde, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz brach um fast zwei Drittel ein.

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