Die Zahlen, die gerade vom internationalen Branchenverband der Luftfahrtindustrie IATA veröffentlicht wurden, sorgen natürlich für Unruhe. So ist  das Passagieraufkommen im März im Jahresvergleich massiv eingebrochen. Am stärksten betraf es den Nahen Osten. Aber auch Europa ist mit einem  Rückgang um fast 60% dabei, gefolgt von den USA mit fast 50%. Die Schlussfolgerungen daraus liegen auf der Hand:

Der Verband warnt vor einer drohenden Pleitewelle. So hat Verbandschef Alexandre de Juniac prognostiziert, dass ohne wesentliche staatliche Hilfen  in den kommenden Wochen die Hälfte aller Fluggesellschaften untergehen könnte. Die Liste der Airlines, die in den letzten Tagen gemeldet haben, ihre  Aktivitäten weitestgehend vorerst einzustellen, wird dabei immer länger.

Und es dürfte sicherlich gerade bei den mittleren und kleinen Gesellschaften etliche geben, die diese Durststrecke finanziell nicht aussitzen können. So wird geschätzt, dass europäische Fluggesellschaften Umsatzverluste von 76 Mrd. USD ertragen müssen, während asiatischpazifische Airlines sogar 88 Mrd. USD und amerikanische  Fluggesellschaften immerhin noch 50 Mrd. USD tragen müssen. Dabei:

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