[vc_row][vc_column width=”1/2″][vc_column_text]Am vergangenen Donnerstag noch konnte Alibaba mit der Erhöhung der Umsatzprognose den Markt überraschen. Zur Börseneröffnung kratzte der Kurs der Aktie an der New Yorker Börse an der Marke von 150 USD. Doch dann kam Goldman Sachs mit einer Analyse heraus, die sich der Frage, ob die Outperformance der „FANG“- Aktien denn überhaupt gerechtfertigt wäre, widmete. Das wiederum nahmen die Anleger zum Anlass erst einmal Kasse zu machen.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=”1/2″][vc_single_image image=”16923″ img_size=”full”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Eines ist jedenfalls aus der Analyse klar geworden: Ein Trendverhalten mit einer Volatilität, die man nur von den erzdefensiven Produzenten von Gütern des täglichen Bedarfs kennt, ist keinesfalls von Dauer. Interessanterweise waren die Mega-Tech-Titel zuletzt auch noch negativ korreliert mit der Rendite zehnjähriger Staatsanleihen – ein Phänomen, das man eher von Versorgern kannte. Eigentlich könnten steigende Zinsen den gering fremdfinanzierten Tech-Titeln nichts anhaben, zumal höhere Zinsen üblicherweise auch mehr Wachstum signalisieren.[/vc_column_text][vc_column_text]Und dann noch die Marktkapitalisierung: Allein der Kursanstieg von Microsoft – in diesem Jahr 16% – macht so viel aus, wie der komplette Börsenwert von Morgan Stanley. 37% der Kursgewinne des S&P 500 beruhen auf nur 5 Aktien – Apple, Google, Amazon, Facebook und Microsoft.[/vc_column_text][vc_column_text]Einiges deutet jedenfalls darauf hin, dass zumindest ein Favoritenwechsel vor der Tür stehen könnte. Die europäischen Indizes inklusive denen aus Großbritannien haben jedenfalls noch nicht den Versuch aufgegeben, neue Höchststände zu erreichen. Und genau das würde mit einem Favoritenwechsel sogar einfacher werden. Das wären dann die Branchen Banken/Versicherungen, Grundstoffindustrien, Bau und Baustoffe und möglicherweise auch noch die Telekoms. Achten Sie – wie bereits in der letzten Ausgabe dargestellt – auf die Konjunkturzahlen aus China. Solange dort der Rubel rollt, droht keine Gefahr – noch keine.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]