Die Hoffnung auf eine teilweise Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China hatte die Börsen bis zur Wochenmitte gestützt. Präsident Trump kündigte an, dass der erste Teil des Handelsabkommens mit China beim Gipfeltreffen in Chile im kommenden Monat  unterzeichnet werden könnte.

Hinzu kam die Perspektive auf eine weitere Senkung des Fedfunds- Zinses um ein weiteres Viertel- Prozent durch die US-Notenbank, die sich  dann ja auch bewahrheitet hat. Die Fed will damit nicht unbedingt einer Konjunkturabkühlung zuvorkommen, sondern den Auswirkungen des Handels- und Zollstreits. In der laufenden Berichtssaison zeigen sich trotz stabilem Umsatzwachstum erste Spuren im Gewinntrend der Unternehmen. Im Vergleich zu den Vorquartalen schwinden die Gewinne.

Auch die dritte Woche der Berichtssaison über den Geschäftsverlauf des dritten Quartals hatte wieder einige Überraschungen parat. Starke Zahlen von Intel für das Geschäft mit Halbleitern für Datenzentren und eine durchaus positive Perspektive für das vierte Quartal brachten neben Intel auch allen anderen Vertretern des Sektors höhere Kurse.

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