[vc_row][vc_column][vc_column_text]Chinas Exporte nahmen im Juli zum Vorjahr überraschenderweise nur 7,2% zu, die Importe um ebenfalls nur 11% (auf Dollar-Basis). Die gesamtwirtschaftliche Nachfrage verliert damit wieder an Fahrt. Das Spiegelbild offenbarte sich mit den  außenhandelszahlen der Vereinigten Staaten vom Juni, die ebenfalls nach unten zeigten.[/vc_column_text][vc_column_text]Man könnte es sich nun einfach machen und auf die Statistik hören. Die sagt nämlich für die Monate August und September üblicherweise rückläufige Kurse voraus. In Euroland allerdings sind die Aktienmärkte – gemessen am Euro Stoxx 50 – schon seit Mai um 4% gefallen, beim Dax war es seit Juni sogar noch ein Quäntchen mehr. Im Hinblick auf die bisher veröffentlichten Quartalszahlen kam das nicht unbegründet, denn negative Gewinnrevisionen gewannen inzwischen die Oberhand. Vor allem die Zykliker konnten nicht glänzen.[/vc_column_text][vc_column_text]Für das zweite Halbjahr dürfte die Dynamik in den Gewinnsteigerungen ohnehin nachlassen. Vor allem die Trendwende in der Geldpolitik, die auch von der EZB erwartet wird, dürfte hier zusätzlich bremsen. Aus Sicht der Bewertung bleiben noch immer Europa und die Schwellenländer die Favoriten.[/vc_column_text][vc_column_text]Was uns gefällt, ist das Ausbleiben eines weiteren Anstiegs des US-Dollars trotz einer restriktiveren Federal Reserve. Das hatte bislang vor allem die Unternehmen in den Schwellenländern begünstigt, deren Gewinnwachstumsraten sich gegenüber den Kollegen aus den Industrieländern wieder beschleunigen. Ein KGV von 12 zeigt auf Bewertungsspielraum nach oben. Und es ist auch gerade die Eurozone, die mit ihren Bankaktien und vielen Zyklikern von guten Geschäften in Schwellenländern in besonderem Maße profitieren müsste – darunter vor allem Grundstoff- und Rohstoffwerte (siehe Tabelle auf der Vorseite).[/vc_column_text][vc_single_image image=“16389″ img_size=“full“][vc_column_text]Die größten Gewinnrevisionen mussten bislang die Energietitel und interessanterweise auch die Telekoms und Pharmatitel hinnehmen. Regional vorne steht die Region Asien-Pazifik inkl. Japan (Kürzel MXAPJ) noch vor dem MSCI Emerging Markets.[/vc_column_text][vc_column_text]Zu unserem Portfolio: Geld verdienen war in den zurückliegenden Tagen schwer. Eine Reihe von negativen Studien für den Banken- und den Automobilsektor hinterließ Spuren – vor allem auch wegen der allgemein rückläufigen Umsätze im Urlaubsmonat August. Keiner der großen Aktienindizes konnte sich aus der Konsolidierung herausarbeiten.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Valeant brachte am Dienstag die Zahlen für das 2. Quartal, die bis auf die rückläufige Guidance für den Jahresumsatz (minus 2%) generell positiv ausfielen. Allein die Bruttomarge lag knapp 4% über den Erwartungen, was aus Kosteneinsparungen resultierte. Bei der Eyecare-Tochter Bausch & Lomb, die rund 50% des Gesamtumsatzes beisteuert, lief es gut. Gleiches gilt für die Pharma-Tochter Salix, deren Gastro-Medikament Xifaxan sich wieder besser verkaufte. Die Aktie dürfte hierdurch nach unten einigermaßen abgesichert sein. Neue Höchstkurse
wurden allerdings nicht erreicht.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“16388″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Frust gab es hingegen vom Sportartikel-Hersteller Asics. Dort gab es für das zweite Quartal einen Umsatzrückgang von 3,3%, der Gewinn sank um 1,4%. Bis auf die Regionen vor der eigenen Haustür waren alle Erlöse rückläufig, in USA und Europa sogar um 6,5 bzw. 10%. Das gefiel den Anlegern natürlich nicht. Der Yen hat sich seit dem 30.06. weiter aufgewertet – neuer Gegenwind für den Exporteur. Sollte die Marke von rund 1.800 Yen nicht verteidigt werden, heißt es „Verkaufen“.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]