[vc_row][vc_column][vc_column_text]Nach einem fulminanten Jahresauftakt scheinen die Märkte weiterhin im Konsolidierungsmodus zu verbleiben. Die Berichtssaison verläuft weiterhin mit positivem Grundton, so dass die erste Geige in den täglichen
Schwankungen bei der Politik liegt. Und US-Präsident Donald Trump sorgt zuverlässig für die täglichen Aufreger.[/vc_column_text][vc_column_text]Überraschend positive Zahlen lieferte am Mittwoch der größte Nutzfahrzeughersteller der Welt, Volvo. Hier brummte das Geschäft gerade auch in Übersee. Das wiederum kann als positives Signal für Autohersteller und Zulieferer gleichermaßen gewertet werden. Zuletzt waren unsere leerverkauften Verkaufsoptionen auf Daimler Basis 70 sowie die ebenfalls leerverkauften Verkaufsoptionen auf Volkswagen Basis 135 ausgelaufen, die Volkswagen-Aktien hatten wir bei 148 EUR verkauft.[/vc_column_text][vc_column_text]Wir wollen in beide Aktien wieder zurück. Allerdings macht uns das Timing etwas zu schaffen, solange bei Volkswagen eine Entschädigung für die europäischen Kunden im Raum steht. Das wiederum fordert nach wie vor EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska vom Konzern. Da es sich hier um eine in Relation zu USKunden immense Zahl handelt, können wir uns aktuell nicht vorstellen, dass VW ohne Zwang einen weiteren achtstelligen Milliardenbetrag auf den Tisch legt. Wenn doch, würde das die Aktie sicher mehr als 10% im Kurs kosten.[/vc_column_text][vc_column_text]Für die Neueröffnung von Verkaufsoptionen legen wir uns bei Daimler und Volkswagen vorerst auf die Lauer. Bevorzugt sind aktuell die Märztermine.[/vc_column_text][vc_column_text]Mit überraschend guten Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 wartete Siemens auf. Der Gewinn kletterte auch aufgrund von Steuer- und Sondereffekten um 30% auf 1,9 Mrd. EUR. Der Umsatz wuchs hingegen binnen Jahresfrist nur um 1% auf 19,1 Mrd. EUR. Trotz eines Auftragsknicks im ersten Quartal hob der Konzern die Jahresprognose an. Nach einem Gewinnsprung von fast einem Drittel im ersten Geschäftsquartal sagte der Vorstandsvorsitzende Joe Kaeser nun für 2016/17 einen Gewinn je Aktie von bis zu 7,70 EUR voraus, Die Aktie hatte erst im letzten Quartal ihre jahrelange Konsolidierungszone von 80 – 100 EUR nach oben verlassen. Halten.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Die italienische Unicredit – ebenfalls in unserem Musterportfolio vertreten – lieferte für 2016 schlechtere Zahlen als erwartet. 12,2 Mrd. EUR hatte sie allein im vierten Quartal abgeschrieben, das Gesamtergebnis vor Abschreibung lag mit minus 300 Mio. EUR ebenfalls unter den Erwartungen. Unter Berücksichtigung der Erlöse aus dem Pioneer-Verkauf und der Zuflüsse aus der anstehenden Kapitalerhöhung wird sich die Kernkapitalquote in Richtung 13% bewegen. Da die Einmalabschreibungen derart hoch ausgefallen sind, dürfte in den kommenden Monaten nichts Derartiges mehr aufs Tablett kommen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“19491″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Die Eigenkapitalrendite für die kommenden Geschäftsjahre dürfte von derzeit 5,5% auf rund 8% steigen können, was wiederum der Aktie weiter Potenzial gibt. Vor einer Woche sind zehn Aktien zu einer neuen zusammengefasst worden (wir berichteten). Im europäischen Vergleich ist der Wert weder aus Sicht des KGVs noch aus Sicht des Kurs-zu-Buchwert-Verhältnisses der billigste, aber sicher einer der chancenreichsten. Nachkaufen und/oder Kapitalerhöhung zeichnen.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Anfang Februar berichten die großen europäischen Ölkonzerne über das vierte Quartal. Bombastische Überraschungen dürfte es hier zwar nicht geben, aber nach dem desaströsen Jahresbeginn dürfte sich bei allen die Cashflow-Situation entspannt haben. Das ist auch den sparsamen Anlageinvestitionen geschuldet. Die größte Kurskorrektur hatte zuletzt BP hingelegt, bei Royal Dutch und der französischen Total fällt sie etwas verhaltener aus. Unser Favorit ist daher erst einmal BP – auch weil wir hier noch die Korrektur des Pfunds als Positivum mitnehmen können. Kaufen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“19495″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row]
