[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es lohnt sich wirklich, die aktuellen Quartalszahlen der Tech-Branche genauer anzusehen. Wir haben hier stellvertretend einige herausgepickt.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Der Montag war für den Grafikchip-Produzenten Nvidia ein schwarzer Tag, weil mit der korrigierten Prognose für das vierte Quartal der Markt nicht gerechnet hatte. Die Umsätze im wichtigen chinesischen Markt ließen zu wünschen übrig. Eine Erklärung hatte Nvidia bereits im November angeboten mit dem Verweis auf die Bedeutung der Grafikchips für das Erzeugen von Bitcoin. Der Niedergang der Kryptowährung ist nun auch zu dem von Nvidia geworden.[/vc_column_text][vc_column_text]Das Wachstum des wichtigen Cloud-Geschäfts hat sich beim Softwareriesen Microsoft im Vorjahresvergleichsquartal verlangsamt. Auch der Umsatz lag mit 32,5 Mrd. USD etwas unter den Erwartungen der Analysten, was die Aktie etwas unter Druck brachte. Details dazu auf den folgenden Seiten. Bei Apple waren die Aktionäre bereits vorgewarnt worden. Umso positiver wurde der Zuwachs im Dienstleistungsgeschäft (z. B. Musik-Streaming) aufgenommen. Im Gegensatz zur Microsoft-Aktie hob Apple mit 7% Plus regelrecht ab. Damit ist aber das Problem „iPhone“ noch nicht gelöst. Es dürfte sich erst im laufenden Quartal zeigen, ob die bisherige Hochpreisstrategie einer generellen Revision bedarf.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”29206″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Halbleiterwerte konnten in den vergangenen Tagen vom Rückenwind profitieren. Die größte Überraschung gelang in dieser Woche dem Halbleiterhersteller AMD mit der Prognose eines überraschenden Umsatz- und Margenwachstums für 2019. Der Konzern ist vor allem im Servermarkt mit seinen Produkten unterwegs. Die Aussage stand in völligem Widerspruch zu der des weltweit führenden Chip- und Smartphone-Herstellers Samsung.[/vc_column_text][vc_column_text]Der Konzern stellt sich nach einem Gewinnrückgang auf schwächere Geschäfte und weniger Gewinn im laufenden Jahr ein. Grund ist vor allem eine schwächere Nachfrage nach Speicherchips. Im vierten Quartal verdiente das Unternehmen mit umgerechnet 8,5 Mrd. EUR, 29% weniger als vor Jahresfrist, der Umsatz sank um 10% auf 46,4 Mrd. EUR. Welcher Prognose soll man glauben?[/vc_column_text][vc_column_text]Nachdem nun auch unsere Portfolio-Position Lam Research seit Jahresanfang 25% zulegen konnte, verkaufen wir die Aktie heute, bleiben aber im 150er Put noch engagiert und hoffen dort auf einen wertlosen Verfall.[/vc_column_text][vc_column_text]Nach Börsenschluss veröffentlichte die wegen verschiedener Datenlecks zuletzt ungeliebte Facebook ihre Quartalszahlen und überraschte mit einem Gewinnzuwachs von 61% auf 6,88 Mrd. USD, obwohl der Umsatz nur um 30% auf 16,9 Mrd. USD zugelegt hatte. Offensichtlich kann Facebook seine Werbekunden wie auch Nutzer in Zeiten von Datenskandalen und juristischem Ärger weiter bei Laune halten und schafft es gleichzeitig, mehr Marge durchzusetzen. Mit einem KGV 2019(e) von gut 20 ist die Aktie auch bei vorbörslichen 165 USD noch preiswert.[/vc_column_text][vc_column_text]Insgesamt bleibt die Stimmung an den Börsen aktuell wenig getrübt. Bezogen auf die US-Märkte, die auch in diesem Jahr noch von Trumps Steuergeschenken profitieren dürften, würde eine Rückkehr des S&P 500-Index auf einen Level von 2.800 Punkten (heute 2.685) auch vom derzeit unter Durchschnitt liegenden 2019er KGV untermauert werden. Es fehlt eigentlich nur an weniger negativen Gewinnrevisionen, damit der Aufwärtstrend weitergeht.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]In Chinas Industrie hingegen hat sich die schlechte Stimmung im Januar nur wenig gebessert. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) stieg von 49,4 nur auf 49,5 Punkte. Seit Dezember liegt dieser wichtige Frühindikator für die Konjunktur in der zweitgrößten Volkswirtschaft unter der kritischen Schwelle von 50 Punkten und signalisiert damit eine Kontraktion der industriellen Tätigkeit. Die Zahl war allerdings schon besser als Experten gerechnet hatten.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”29210″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Es hängt also ziemlich viel von den Gesprächen zur Lösung des Handelsstreits zwischen den USA und China ab. Das heißt aber gleichzeitig, dass jede „Verstimmung“ an den Börsen mit Kursverlusten honoriert werden wird.[/vc_column_text][vc_column_text]Auch der Ölpreis konnte wieder leicht steigen (Brent 62 USD/Barrel, WTI 54 USD/Barrel). Dies, nachdem Saudi-Arabien angekündigt hat, seine Ölproduktion im Februar nochmals leicht zu reduzieren (geplant ist aktuell eine Produktionsmenge in Höhe von 10,1 nach 10,2 Mio. Barrel pro Tag im Januar) und sich die Lage in Venezuela noch immer nicht entspannt hat.[/vc_column_text][vc_column_text]Der Goldpreis nimmt nun Anlauf auf den bedeutenden Widerstand bei 1.350 USD per Unze. Wir gehen nicht davon aus, dass ein Durchbruch kurzfristig erreicht werden kann. Hierzu müsste es zu einem kräftigen Anstieg des EUR/Dollar-Wechselkurses kommen. Ansonsten ist der aktuelle Anstieg mit der temporären Abstinenz der Fed vor weiteren Zinsanhebungen zu erklären.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Gag am Rande: Andreas Treichl, Vorstandsvorsitzender der österreichischen Universalbank Erste Group, hat die Fusion zwischen der deutschen Sparkassenorganisation und der Deutschen Bank empfohlen. Nach wie vor steht aber eine Fusion mit der Commerzbank als Option auf der Agenda. Morgen gibt es Quartalszahlen von der Deutschen Bank – und von CEO Christian Sewing hoffentlich eine belastbare Aussage. Hier ist jede Überraschung möglich.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”29214″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Zum Portfolio: Der Januar schließt bei Aktien wie Optionen recht positiv ab. Das kann zwar noch so weitergehen, doch zugegebenermaßen ist der Anstiegswinkel etwas steil ausgefallen. Ein Rücksetzer oder auch eine Seitwärtsbewegung wird damit wahrscheinlicher. Das hängt vor allem von Zahlen aus der Volksrepublik China ab.[/vc_column_text][vc_column_text]Wie schon erwähnt, ist mit dem taktischen Verkauf von Lam Research die Zahl der Tech-Werte von drei auf zwei gesunken. 14 von 15 möglichen Positionen sind belegt. Alle verkauften Optionen lassen wir hingegen bestehen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]
Aktien: Nun also auch Nvidia
By © ICM Concept GmbH|2019-02-01T11:43:27+01:0031.01.2019|Categories: Aktienmarkt|Comments Off on Aktien: Nun also auch Nvidia
About the Author: © ICM Concept GmbH
Die ICM concept GmbH arbeitet eng mit ihrer Muttergesellschaft, der ICM Investmentbank AG, in den Bereichen Research, Information und Finanzanlagen zusammen.
Gemeinsam mit ihr nutzt sie die über viele Jahre erworbene Expertise in den Segmenten des Assetmanagement und der Vermögensverwaltung, um gezielt marktrelevante Informationen aufzubereiten und zugänglich zu machen.
Weitere Infos unter www.i-c-m-concept.com.