[vc_row][vc_column][vc_column_text]Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Markt auf eine Korrektur regelrecht lauert. Der nachlassende Schwung an den Aktienmärkten ist bereits seit zwei Wochen erkennbar und tritt mittlerweile immer deutlicher
hervor. Bisher ist es aber bei nur einer Verkaufswelle geblieben, deren Umfang zudem noch überschaubar war. Weitere Abgabebereitschaft könnte sich jedoch schon bald anschließen.[/vc_column_text][vc_column_text]Könnte, denn derzeit kratzen die US-Indices wieder einmal an ihrem letzten Alltime-High. Ein Ausbruch würde das Gesamtbild quasi auf den Kopf stellen. Gründe hierfür gibt es genug. Das zeigt schon die inzwischen auslaufende Berichtssaison. Diese war, gemessen an Unternehmensumsätzen und –gewinnen, die beste seit Jahren.[/vc_column_text][vc_column_text]Machen wir es einmal an der Währungsentwicklung fest: Ein wieder steigender Dollar führte fast regelmäßig in Tokio zu höheren Kursen. Aber meistens blieb man mit dem schwächeren Yen dann trotzdem auf der Strecke. Ein schwächerer Euro brachte wie in Japan europäischen Exportwerten ein Plus. Einziger Wermutstropfen ist, dass es gerade die europäischen Aktien waren, die zuletzt von Portfolioinvestitionen in besonderem Maß profitieren konnten. Ist da nicht schon vieles eingepreist?[/vc_column_text][vc_single_image image=“17221″ img_size=“full“][vc_column_text]Einzige Ausnahme: Das Brexit-geplagte Vereinigte Königreich. Dort waren die Aktienkurse über sechs Monate hinweg nur um 9% – also gerade einmal halb so viel – gestiegen. So steht das Verhältnis von Kurs zu Buchwert – relativ zum MSCI Welt – auf einem 15-Jahres-Tief.[/vc_column_text][vc_column_text]Wir gehen aktuell nicht mehr von einer weiteren Schwäche des Pfunds aus. Insofern dürfte sich ein Blick auf die bedeutendsten Exporteure lohnen – darunter vor allem auf diejenigen, die nicht zu den Zyklikern zählen. In der kommenden Woche (8.6.) finden Wahlen zum Unterhaus statt. Es ist davon auszugehen, dass Theresa May gewinnt.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]In der umseitigen Liste haben wir einen interessanten Titel entdeckt: Das Pharmaunternehmen Shire, das mit Übernahmen in den letzten Jahren massiv gewachsen war. Im laufenden Jahr soll ein Rohertrag von 4,56 Mrd. USD aus einem Umsatz von 15,2 Mrd. USD generiert werden. Das hieße für die Aktie, die derzeit bei 45 Pfund Sterling steht, einen Gewinn von 3,9 Pfund je Aktie – also ein KGV von rund 12.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17222″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Gleichzeitig gelingt es dem Unternehmen, seine übernahmebedingte Schuldenlast geordnet abzubauen. Ohnehin wird mit einem vertretbaren Hebel von 60 zu 40 bei Fremd- zu Eigenkapital gearbeitet. Damit ist das Papier aus zahlreichen Blickwinkeln eigentlich zu billig. In der Liga spielen ansonsten Unternehmen wie Amgen, Celgene, Biogen und Gilead. Kaufen.[/vc_column_text][vc_column_text]Zu unseren anderen Positionen: In den zurückliegenden Tagen gab es bei den Zyklikern eine Reihe von Abgaben – allen voran bei den Automobiltiteln. Unsere Strategie, vorerst keine neuen Verkaufsoptionen auf Daimler und Volkswagen zu verkaufen, erwies sich als richtig. Gleiches galt für die zuletzt gut angesprungenen Bankaktien. Hier nutzen wir die Gelegenheit und verkaufen eine Verkaufsoption auf die UniCredit mit Basis 16 EUR auf Termin 20.07.2017 zu 0,85 EUR.

In unserem Aktienportfolio bleibt mit dem Kauf von Shire nur noch eine Position unbesetzt (Cash).[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]