[vc_row][vc_column][vc_column_text]Was nehmen wir aus 2016 mit? Gewinne laufen lassen, aber Verluste begrenzen. Wenn man richtig liegt, ist das Ende der Fahnenstange höher und auch schneller erreicht als man usprünglich erwartet hätte. Andererseits sollte man mit Verlustpositionen nicht länger als einen Monat warten und die Verluste mitnehmen.[/vc_column_text][vc_column_text]Und noch eine Weisheit: Nicht warten, bis alles klar ist, denn dann sind alle Erwartungen bereits eingepreist. So
hatten die Anleger in den vergangenen Monaten das Rezessionsszenario zur Seite gelegt und mit der Wahl Donald Trumps auf Aufschwung gesetzt. Dieser Regimewechsel könnte uns noch ein paar Quartale vorantragen.[/vc_column_text][vc_single_image image=“20314″ img_size=“full“][vc_column_text]Unter der Oberfläche vollzieht sich weiterhin die Rotation aus Wachstumsaktien in günstig bewertete Zykliker. Daher setzt die Allokation zum Jahresanfang einen Schwerpunkt in

BANKEN, VERSICHERUNGEN, AUTOS, ENERGIE

und in Technologie als letzten Mohikaner aus der Growth-Ecke. Was aus den Portfolios verschwinden sollte, sind Basiskonsumgüter, Medien, Einzelhandel, Versorger und Immobilien. Vielen dieser Sektoren schadet eine steiler werdende Renditestrukturkurve. Die restlichen Sektoren schätzen wir neutral ein.

[/vc_column_text][vc_column_text]Zurück zu den Favoriten: Es geht endlich wieder bei den Autos aufwärts. So ist sogar in Italien der Automarkt im vergangenen Jahr deutlich gewachsen. 2016 stiegen die Pkw-Verkäufe um knapp 16% auf 1,82 Mio. Wagen, wie das Verkehrsministerium mitteilte. Im Dezember legten die Auslieferungen um 13% auf 124.438 Fahrzeuge zu. In Spanien beschleunigte die Wirtschaftserholung den Aufschwung am Automarkt. Der Branchenverband Anfac gab für das abgelaufene
Jahr einen Absatzsprung von 11% auf 1,15 Mio. Wagen bekannt.[/vc_column_text][vc_column_text]Auch in Frankreich stieg die Autonachfrage im vergangenen Jahr. Die Neuzulassungen kletterten dem Herstellerverband CCFA zufolge um 5,1% auf mehr als zwei Mio. Wagen. Das hat sich sofort in den Kursen der Autoaktien bemerkbar gemacht. VW konnte aus dem nun schon ein Jahr alten Seitwärtstrend ausbrechen und schickt sich an, demnächst die Kurslücke aus dem Herbst 2015 bis rund 160 EUR zu schließen. Aber auch beim Konkurrenten Daimler sind Kurse unter 70 EUR wohl Vergangenheit.[/vc_column_text][vc_column_text]Warum sollte man die deutschen unter den großen europäischen Autobauern bevorzugen? Das beantwortet Ihnen die nachstehende Matrix. Während die Franzosen rund 11% Bruttomarge herausholen, sind es bei BMW und Volkswagen immerhin rund 16%. Wenn man dann noch als Maßstab für die Bewertung der Aktie einbezieht, welchen Multiplikator auf die Bruttomarge für eine Aktie hinlegen muss, relativiert sich die erste Aussage etwas.[/vc_column_text][vc_column_text]So steht Daimler in diesem Zusammenhang als relativ teuer da und die Franzosen als nahezu geschenkt. Einer der billigsten Kandidaten im Sektor findet sich auf der anderen Seite des Atlantiks – General Motors. Die Aktie ist mit der gut zweifachen Bruttomarge bewertet. Damit sind unsere Favoriten eigentlich klar. Es bleibt bei VW. Wer noch eine weitere Aktie kaufen möchte, wählt GM.[/vc_column_text][vc_single_image image=“20318″ img_size=“full“][vc_column_text]Bei den IT-Aktien ist uns gerade im Kontext mit höheren Autoabsatzzahlen der Zulieferer Infineon aufgefallen. Im Vergleich zur Konkurrenz angemessen bewertet, jedoch mit einer hohen Bruttomarge von 28%, profitiert der Chiphersteller naturgemäß auch vom günstigen Währungsgefüge, was sich allerdings schnell ändern kann. Infineon kann nun auf vier Jahre stetes Ertragswachstum zurückblicken und hängt in derselben Weise wie seine Kunden von der (Auto-)Konjunktur ab. Die Aktie konsolidiert seit einigen Monaten kurz unter ihrem Hoch bei 17 EUR, eine Unterstützung liegt bei 16 EUR. Kaufen auf Ausbruch mit Ziel 18-19 EUR wäre eine grundsätzliche Handlungsoption. Wir werden in der kommenden Woche noch einmal darauf zurückkommen.[/vc_column_text][vc_single_image image=“20322″ img_size=“full“][vc_column_text]Feuer gibt es auch in China. Die dortige Industrieproduktion ist dank einer anziehenden Nachfrage im Dezember stärker als erwartet gestiegen. Der am Dienstag veröffentlichte Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex kletterte saisonal bereinigt im Vergleich zum November um einen Punkt auf 51,9 Zähler. Es war der höchste Stand seit Januar 2013.[/vc_column_text][vc_column_text]Der Index wies zudem den sechsten Monat in Folge Wachstum aus. Unsere Positionen in chinesischen Aktien hatten sich zuletzt kaum bewegt. Dennoch verbuchen wir auch dort ein Plus. Allerdings müssen wir einräumen, dass die chinesischen Indizes auf die besseren Konjunkturzahlen nicht reagiert haben. Mit zwei direkten Investments in China und über die Naspers Holding und die Softbank indirekten Engagements hängt unser Musterportfolio relativ stark von China ab. Noch halten.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]