[vc_row][vc_column][vc_column_text]Nachdem erstmals seit langer Zeit Alcoa nicht mehr den offiziellen Auftakt zur US-Berichtssaison geliefert hat, war es an den US-Banken, hier den Weg zu bereiten. Am vergangenen Freitag hatten schon die Bank of America, Wells Fargo und JPMorgan berichtet. Auch wenn Wells Fargo hierbei beim Gewinn je Aktie hinter den Erwartungen zurückblieb, konnten doch die anderen beiden positiv überraschen und selbst Wells Fargo konnte aufgrund einer erfreulichen Entwicklung bei den Netto-Zinseinahmen die Börse für sich einnehmen.[/vc_column_text][vc_column_text]In der laufenden Woche kommen nun andere Banken mit ihren Zahlen heraus. Am Dienstag lag dabei der Fokus auf Morgan Stanley, die wir bereits in unserer Dispositionsliste haben. Und auch hier konnte das Kreditinstitut mit seinen Zahlen zum vierten Quartal 2016 überzeugen. Zusammengefasst konnte die Bank das beste Schlussquartal seit der Finanzkrise präsentieren. Netto verdiente Morgan Stanley 83% mehr und wies einen Nettogewinn von 1,67 Mrd. USD aus. Der Nettoertrag steigerte sich auf 9 Mrd. USD, ein Plus von 17% zum Vorjahresquartal. Damit übertraf die Bank die Analystenerwartungen deutlich.[/vc_column_text][vc_column_text]Das gute Abschneiden verdankte Morgan Stanley dabei den so genannten „Trump Trades“. Hinter diesem Schlagwort verbirgt sich der Umstand, dass viele Investoren im Umfeld der Präsidentschaftswahlen ihre Portfolios
umgeschichtet oder angepasst haben. Bei Morgan Stanley spiegelte sich dies in einer Steigerung des Nettoertrages im Equity-Handel um 7% auf 1,95 Mrd. USD wider. Der Ertrag im Anleihen-Handel konnte sogar auf 1,47 Mrd. USD fast verdoppelt werden. Allerdings:[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Es gab auch einige Kritikpunkte. Vor allem die Rentabilität lässt weiter zu wünschen übrig. Im vierten Quartal lag die Eigenkapitalrendite von Morgan Stanley bei 8,7% und blieb damit im Vergleich zum Vorquartal faktisch unverändert. Für das Gesamtjahr wies Morgan Stanley eine Eigenkapitalrendite von 8% aus, was nur eine Verbesserung um 20 Basispunkte zum Vorjahr war. Damit blieb die Bank erneut unter der Zielmarke von 10%, die Vorstandschef James Gorman ausgegeben hatte.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”20102″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Das dürfte auch ein Grund sein, warum die von uns präferierte Anleihe eher lustlos auf die neuen Zahlen reagierte. Allerdings halten wir die Situation für eher unproblematisch, da wir hier keinen stärkeren Abwärtsdruck erwarten, sondern tendenziell eher wieder eine positive Dynamisierung. Insofern bietet das aktuelle Kursniveau mit einer Rendite von gut 4% auf Endfälligkeit noch eine gute Gelegenheit zum Einstieg.[/vc_column_text][vc_single_image image=”20106″ img_size=”full”][/vc_column][/vc_row]