[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wünsche werden manchmal wahr – Emmanuel Macron gewinnt die erste Etappe der Präsidentschaftswahl in Frankreich. Und der Dax springt auf ein neues Alltime-High. Wie durch ein Ventil wich am Montagmorgen die Kaufzurückhaltung der Anleger. Die Berichtssaison ihrerseits untermauert den Kursanstieg zusätzlich.[/vc_column_text][vc_column_text]Neben den politischen Faktoren stehen auch an der Wall Street aber auch Firmenbilanzen im Fokus. Von den 82 Konzernen aus dem S&P 500, die bislang Zahlen vorlegten, haben 75% die Analystenprognosen übertroffen. Das liegt über dem Schnitt der vergangenen vier Quartale. Insgesamt erwarten Analysten bei den S&P-Unternehmen durchschnittlich einen Gewinnzuwachs von 11,1%. Was das für den S&P in den nächsten Wochen bedeutet, werden die Zugpferde Facebook, Apple, Amazon, Oracle, Alphabet und Microsoft wohl wieder unter sich ausmachen. Sie stehen für den Löwentanteil des 5%-igen Anstiegs des Gesamtindex in diesem Jahr.[/vc_column_text][vc_column_text]Den größten Schluck aus der Pulle nahmen in diesen Tagen natürlich die Finanztitel, allen voran Deutsche Bank, Commerzbank und deren französische, spanische und italienische Kollegen. Auch die UniCredit war ganz vorn dabei. Wer unserer Optionsvariante gefolgt ist, hat nahezu den kompletten Erlös schon in den Büchern – aber derjenige, der die Aktie behielt, bereits das Doppelte. Alles in allem dürfte nun der Verdauungsprozess für den plötzlichen Kursanstieg einige Tage dauern.[/vc_column_text][vc_column_text]Auf die Favoritenliste unter den Optionen ist der Short Put Basis 15. Mai der Generali-Aktie gerutscht. Mit einer Dividende von 0,80 EUR pro Aktie am 22.5. und einem Optionsauslauf am 18.05. kann man eine etwaige Kauflaune im Vorfeld der Dividendenzahlung nutzen.[/vc_column_text][vc_column_text]Gewinne nehmen wir heute in der Siemens-Aktie mit. Diese in ihrer Natur üblicherweise etwas träge Aktie hat seit unserem Kauf rund 30% zulegen können – davon allein in den letzten Tagen rund 6%. Wenn es bei Siemens wie immer läuft, gibt es die Aktie vielleicht nochmals 10% billiger.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Weitaus weniger wurde die japanische Börse von den Entwicklungen in Europa erfasst. Hier zählt regelmäßig nur, was der Außenwert des Yen macht. Soll heißen: Schwacher Yen = steigende Kurse, weil mehr Exportgeschäft. Dieser einfachen Lösung folgend stellen wir Ihnen heute als Turnaround-Kandidat die japanische Asics vor. Das ist der Gegenspieler von Marken wie adidas und PUMA vor allem, wenn es um Sportschuhwerk geht.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17770″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Aber auch Bekleidung stellt der mit knapp 3,3 Mrd. EUR Umsatz noch überschaubare Sportartikler her. Mit einer Bewertung vom knapp doppelten Buchwert und dem 0,9fachen Umsatz ist Asics keineswegs hoch bewertet, hat aber angesichts der Hauptabsatzmärkte Europa, USA und Australien die Chance, sowohl mit der Positionierung der eigenen Marke als auch mit etwas Rückenwind vom Yen alte Kurshöhen von 2.400 Yen aus 2016 wieder zu erreichen. Aktuell steht die Aktie bei etwas unter 2.000 Yen. Kaufen.[/vc_column_text][vc_column_text]Zuletzt noch zu einem Vertreter in unserem Portfolio, der mit der eigenen Guidance den Mund offensichtlich zu voll genommen hat: Der Goldminenkonzern Barrick Gold. Obwohl bei Gold pro Unze mit 1.266 USD gerade die Ergebnisse der Goldförderer eher für positive Überraschungen gut sein müssten, kam bei Barrick wie schon angesprochen das Gegenteil: Die Kosten stiegen im ersten Quartal auf 772 USD nach 707 USD und dazu wurden nur 1,31 Mio. Unzen – weniger als die erwarteten 1,44 Mio. Unzen – gefördert.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Das war dann für die Aktionäre doch zu viel an schlechten Nachrichten, zumal weniger Output-Menge sofort Zweifel an der Qualität der Minen nach sich zieht. Aber auch Probleme in der argentinschen Veladero Mine, die zu 50% verkauft werden soll – hier wurde zuletzt die erwartete Fördermenge um rund 15% zurückgenommen – würden am Ende auf das Ergebnis weiter drücken. Vorerst würden wir auf eine Gegenreaktion setzen. Dann sehen wir weiter.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17771″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row]
Aktien: Hurra!
Von © ICM Concept GmbH|2018-01-22T22:58:01+01:0027.04.2017|Kategorien: Aktienmarkt|Kommentare deaktiviert für Aktien: Hurra!
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