Denn das Schlimmste liegt hinter uns. Nach dem größten Kursrückgang an der Wallstreet in einem Dezember seit 1931 liefert der Januar bislang eine weltweit erfreuliche Erholung. Und das dank wiederum starker Zahlen vom USArbeitsmarkt und konstruktiven Aussagen des US-Notenbankpräsidenten Powell. Auch die laufenden Gespräche rund um die von der Trump-Administration verhängten Zollschranken geben den Aktienmärkten positive Signale, wenngleich es nach wie vor ein Geduldsspiel ist mit Raum für allerlei Interpretationen und Krisenrhetorik.

Der chinesischen Wirtschaft ermöglicht es zusammen mit der lockeren Geldpolitik und Ausgabenprogrammen des Staates auch in 2019, mit einer Rate von 6% plus x zuzulegen. Das dürfte alle weltweiten Gedanken an eine Rezession etwas relativieren helfen, wenn die wichtigste Volkswirtschaft der Welt nicht allzu sehr schwächelt.

Wir beginnen mit dem wirtschaftlichen „Auge“ des globalen Sturms, China. Das Jahr des Schweins, das in Kürze beginnt, dürfte jedenfalls unter einem guten Stern stehen. Insgesamt hatte der Ausverkauf des vierten Quartals an den Aktienmärkten eher die Züge der Abwärtsbewegungen von 2011 und 2015, die sich beide im Nachhinein als Korrekturen in einem langen Aufwärtstrend herausstellten. Geringere Wachstumsraten, auf die sich der Kapitalmarkt nach relativ enttäuschenden Frühindikatoren in übertriebenem Ausmaß einstellte, werden andererseits auch den bisherigen Bremsmanövern der US-Notenbanken ein vorläufiges Ende setzen.

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