[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die eingangs erwähnten Herausforderungen für die beiden führenden Notenbanken Fed und EZB werden natürlich auch direkten Einfluss auf die Marktaussichten für den Bondbereich in diesem Jahr haben. Wobei sich aus den Tendenzen der letzten Monate im vergangenen Jahr besondere Risiken, aber auch eben besondere Chancen ergeben haben bzw. noch werden. Insbesondere der Bereich der Hochzins-Anleihen steht dabei im Fokus.[/vc_column_text][vc_column_text]Denn er war es, der im vergangenen Herbst einen deutlichen Rücksetzer verzeichnen musste und damit auch seine bis dato positive Jahresperformance vernichtete. Dabei spielten nicht nur die bekannten geopolitischen Entwicklungen eine Rolle, sondern auch insgesamt im Vorfeld einer erwarteten kommenden Wirtschaftsabschwächung auch erste Signale einer Verschlechterung der Kreditqualität im Highyield-Bereich. Mit der Folge, dass sich ein Gegentrend bei den Spreads etablieren konnte. Dabei wundert es am Ende nicht, dass insbesondere das untere Ende der Rating-Skala, also die faktisch hoch ausfallgefährdeten CCC-Bonitäten, am stärksten unter Druck gerieten. Der Marktüberblick zeigt allerdings, dass auch die etwas besseren Bonitäten kräftig unter Druck gerieten. [/vc_column_text][vc_single_image image=“28725″ img_size=“full“][vc_column_text]Welche Perspektive erschließt sich daraus für dieses Jahr? Was festzustellen ist: Es besteht eine relativ hohe Korrelation von Highyield-Anleihen mit der jeweiligen Aktienmarkt-Volatilität. Von dieser Basis aus ergibt sich eine zumindest technisch induzierte Spekulation, dass es für den Hochzins-Bereich in diesem Jahr wieder etwas besser laufen könnte. Denn nach den jüngsten Turbulenzen ist die Volatilität, beispielsweise im europäischen VSTOXX, wieder deutlich zurückgekommen. Das könnte entsprechend positive Impulse für den Highyield-Bereich bringen. Jedoch:[/vc_column_text][vc_column_text]Auch wenn man auf Sicht der nächsten 3-6 Monate durchaus von einer Gegenbewegung ausgehen kann, dürften sich auf einen längeren Anlagehorizont bezogen die Erholungspotenziale in Grenzen halten. Ausschlaggebend hier wird es sein, ob es tatsächlich zu einer größeren und vor allem nachhaltigeren Wirtschaftsabschwächung im Euroraum kommen könnte, in deren Folge letztlich auch mit einem Anstieg der Ausfallraten und damit auch der Risikoprämien gerechnet werden müsste.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]