[vc_row][vc_column][vc_column_text]In den vergangenen Tagen wurde der Absturz der globalen Aktienindizes – allen voran des amerikanischen S&P 500 – zuerst einmal wieder weitestgehend neutralisiert. Wir wissen also noch nicht, ob sich diese Konsolidierung nahe den Höchstkursen des Jahres nach oben oder nach unten auflöst. Auch der Optionsauslauf am Freitag brachte keine entscheidende Bewegung in die Märkte. Unsere verkauften Put-Optionen in Daimler, UniCredit, Generali und Volkswagen verfielen derweil alle erwartungsgemäß wertlos, so dass die Prämien zu 100% vereinnahmt werden konnten.[/vc_column_text][vc_column_text]Grund für den abrupten Kursrückgang am vergangenen Donnerstag war neben dem politischen „Grundgeräusch“ von Herrn Trump vor allem der 11%ige Absturz der Aktienkurse in Brasilien. Nachdem die Staatsanwaltschaft in der Korruptionsaffäre nun auch gegen Präsident Temer ermittelt, kommen Ängste vor einer erneuten Rezession hoch, sollte Temer wie seine Vorgängerin Roussef ein Amtsenthebungsverfahren drohen.[/vc_column_text][vc_column_text]Dass der Kapitalmarkt diese Gefahr ernst nimmt, sieht man an den zahlreichen Rückstufungen, die brasilianische Aktien von Analysten erfahren haben. Der konservative Präsident hatte zuletzt wieder Vertrauen in die brasilianische Wirtschaft zurückgebracht. Sollten Sie unserer Empfehlung der vergangenen Woche, den Kauf von Vale, gefolgt sein, haben Sie nahezu den Tiefstkurs erwischt.[/vc_column_text][vc_column_text]Punkten konnte allerdings der Ölpreis, der wieder über die Marke von 50 USD zurückkehrte. Das nächste OPEC-Treffen am Freitag wirft seine Schatten voraus. Es sieht so aus, als ob ein Abkommen über die Verlängerung der Förderkürzungen für die nächsten neun Monate zustande kommt. Iran und Irak unterstützen zwar das Vorhaben, ob sie selbst daran teilnehmen werden, bleibt noch offen. Das hat unsere beiden Ölaktien, BP und Tullow Oil, in den letzten Tagen positiv beeinflussen können.[/vc_column_text][vc_column_text]Ansonsten lässt der Anstieg des Euros gegenüber dem US-Dollar Raum für die Vermutung, dass dahinter eine Reihe von Portfolioinvestitionen stehen und bald Anschlusskäufe an den hiesigen Aktienmärkten ausbleiben könnten. Zumindest lässt das aktuelle Währungsgefüge Binnenmarktprofiteure gegenüber Exporteuren nach vorne treten, sollte der Aufwärtstrend des Euro Bestand haben. Und die heißen neben europäischen Banken möglicherweise Telekoms – die Verlierer des vergangenen Jahres.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Hier passierte im Zeitfenster April/Mai schon einiges. In diesem von wenigen Anbietern dominierten Markt spielt die spanische Telefonica ganz vorn mit. Innerhalb der Peergroup, zu der neben Deutscher Telekom und Vodafone auch die französische Orange zählen, ist der Spanier hinsichtlich des KGVs der billigste und gleichzeitig bei der Eigenkapitalrendite mit Abstand der lukrativste. Telefonica muss die Verschuldung reduzieren und hat gleichzeitig mit dem altbekannten Preisdruck in den Industrieländern zu kämpfen. Hinzu kommt ein schwieriges Umfeld in Lateinamerika. In den letzten Tagen kam die Aktie, die schon bis 10,50 EUR gelaufen war, nochmals zurück unter 10 EUR, was den Turbulenzen in Brasilien geschuldet war. Kaufen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17347″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Trump und die Mauer[/vc_column_text][vc_column_text]Einen regelrechten Hype verursachte US-Präsident Donald Trump nach seiner Wahl mit seinem Vorhaben,
an der Grenze zu Mexiko eine Mauer zu errichten. Aus der Mauer wurde zeitweise ein Zaun und ob nun überhaupt etwas daraus wird, bleibt bereits offen. Seitwärts ging es denn auch mit unserer mexikanischen Baustoffaktie, der CEMEX. Wir stellen sie vorerst zum Verkauf.[/vc_column_text][vc_column_text]An einem unserer erfolgreichsten Engagements, dem chinesischen Pharmaunternehmen CSPC, halten wir weiter fest. Die National Health and Family Planning Commission hat zusammen mit verschiedenen anderen Regierungsbehörden einen Zeitplan veröffentlicht, um die Reform der Arzneimittelpreise zu beschleunigen. So sollen öffentliche Krankenhäuser bisher erhobene Preisaufschläge auf Pharmazeutika ab dem 1. Oktober unterlassen – eine der Topprioritäten. Damit dürfte die medizinische Versorgung nicht nur billiger werden, sondern auch der Einsatz von teuren Medikamenten limitiert werden.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Das wiederum treibt die Branche an, auf Mehrwert und Qualität der produzierten Pharmazeutika zu achten. Einige von CSPCs Medikamenten befinden sich bereits auf der nationalen Liste der verschreibungsfähigen Pharmazeutika. Hinzu kommen umfangreiche Preiserhöhungen, die der Hersteller in einigen Nischenmärkten durchsetzen konnte. Mit einem 2017er KGV von 24 ist die Aktie zwar kein Schnäppchen mehr, aber mit 17,4% Kapitalrendite pro Jahr für die kommenden vier Jahre bleibt die Aktie auf jeden Fall perspektivenreich.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17345″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row]
