[vc_row][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Auf der Suche nach Rendite kommen wir wieder einmal in Schwarzafrika vorbei – genauer in Nigeria. Im Gleichschritt mit dem fallenden Ölpreis sind dort auch die Exporte des Landes eingebrochen, was zu einer Währungskrise geführt hat und die Landeswährung um mehr als 40% zum US-Dollar fallen ließ. Daher ist auch die Kerninflationsrate massiv gestiegen. Der nigerianische Aktienmarkt befindet sich schon seit 2007 im freien Fall nach unten, eine Zwischenerholung in 2013 war nicht von langer Dauer. Doch wie steht es um das Land auf Sicht der kommenden 12 bis 18 Monate?[/vc_column_text][vc_column_text]Die Regierung möchte das Wirtschaftswachstum mit einer Rekordsumme von 23 Mrd. USD, was einem BIP-Anteil von 5,6% entspricht, ankurbeln. Über 30% der Ausgaben sollen vor allem in die Infrastruktur wie Ausbau der Häfen, der Straßen, des Schienen- und Energienetzes investiert werden. Die aktuellen Ausgaben betragen im Vergleich zum neuen Paket rund 20 Prozentpunkte weniger. Ein Drittel des Paketes soll im Ausland eingesammelt werden, was einem BIP-Anteil von 2,2% entsprechen würde. Im Staatshaushalt wurde für das Jahr 2017 mit einem Öl-Preis von 42,5 USD pro Barrel gerechnet. D. h., Nigeria könnte mit den entsprechenden Einnahmen aus dem Ölgeschäft durchaus die gesteckten Ziele erreichen.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“17339″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Für die Verzögerung des Aufschwungs könnten jedoch die Banken sorgen. Kleine und mittlere Banken wurden sehr stark von der Rezession getroffen und sind somit unterkapitalisiert, was wiederum das Kreditwachstum ausbremsen könnte. So ist der Anteil der notleidenden Kredite von unter 5% in 2015 auf aktuell 14% gestiegen.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“2/3″][vc_column_text]Trotzdem stehen die Chancen gut, dass das Land sich in den kommenden Jahren erholen wird und das schlimmste bereits eingepreist ist. Die Geldzuflüsse vom IWF und aus China dürften die Erholung zusätzlich unterstützen.[/vc_column_text][vc_column_text]Wir haben uns eine der größten Banken des Landes angesehen. Die Zenith Bank hat eine Marktkapitalisierung von umgerechnet 1,5 Mrd. EUR und ist somit doppelt so groß wie die Access Bank (603 Mio. EUR). Ein Blick in das Q1-2017-Ergebnis verrät, dass die Bank durchaus solide aufgestellt ist. Der Anteil notleidender Kredite liegt gerade einmal bei 3,2%, also deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Das Kreditportfolio ist sehr breit über verschiedene Branchen diversifiziert. Der Ölund Gassektor kommt jedoch in der Summe auf rund 30%.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/3″][vc_single_image image=“17340″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Die Bank hat in den letzten Tagen eine neue USD-Anleihe mit Fälligkeit in 2022 emittiert. Die Rendite liegt noch über 7%. Nach Meinung der JPMorgan-Analysten liegt die faire Rendite mindestens ein Prozentpunkt tiefer. Somit ist dieser Bonds für uns ein Kauf. Risikoaverse Investoren können sich auch die 2019er Anleihe anschauen. Diese rentiert mit über 4% auf Fälligkeit.[/vc_column_text][vc_single_image image=“17342″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]
Zenith Bank Plc: Afrikanische Bank mit Perspektive
Von © ICM Concept GmbH|2018-01-17T17:02:25+01:0024.05.2017|Kategorien: Anleihenmarkt|Kommentare deaktiviert für Zenith Bank Plc: Afrikanische Bank mit Perspektive
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