[vc_row][vc_column][vc_column_text]Den geplanten Trip nach Peru ließ Präsident Trump dieses Mal ausfallen. Grund hierfür war die Entwicklung in Syrien, wo nach wie vor unklar ist, wer hinter dem Giftgasangriff auf Duma steckt. Für den US-Präsidenten kann es nur Syriens Präsident Assad unter Deckung Russlands sein, der nun mit einem US-amerikanischen Bombardement seiner Truppen zu rechnen hat.

[/vc_column_text][vc_column_text]Außerdem hatte Trump auch einige russische Magnaten und ihre Firmen auf die Sanktionsliste setzen lassen. Das Ergebnis war beeindruckend: Der Rubel verlor gegen den USD in den vergangenen Tagen rund 10%. Gleiches galt für russische Aktien mit minus 6% (MICEX-Index). Besonderen Wirbel lösten die Sanktionen bei dem weltgrößten Aluminiumhersteller Rusal aus, dessen Aktien gleich um 50% einbrachen. Und auch beim in der Schweiz sitzenden Rohstoffkonzern Glencore, der wiederum größter Kunde von Rusal ist und außerdem eine 8,75%-ige Beteiligung
hält, konnte man mit der neuen Situation noch nicht umgehen.[/vc_column_text][vc_column_text]Derweil feuert der US-Präsident mit seiner Rhetorik den Konflikt mit seinem Kollegen Putin noch weiter an. Man könnte das auch als Flucht nach vorn sehen, denn innenpolitisch macht ihm Sonderermittler Mueller mit seinen Ermittlungen rund um die mögliche Einflussnahme russischer Kreise auf die Präsidentenwahl 2016 das Leben nicht leichter. Hinzu kommt die Durchsuchung von Büro und Wohnung des persönlichen Anwalts von Trump, Michael Cohen, durch das FBI.[/vc_column_text][vc_column_text]Wesentlich gelassener klang da schon die Rede von Chinas Präsidenten Xi Jinping, der eine neue Phase der Öffnung Chinas zu seinen Handelspartnern ankündigte. So zum Beispiel durch die Reduzierung des 25%-igen Importzolls bei Kraftfahrzeugen. Außerdem soll es Erleichterungen bei Neuinvestitionen, speziell hinsichtlich der bislang üblichen „Zwangs-Joint-Ventures“ geben.[/vc_column_text][vc_column_text]Diese waren bislang ein probates Instrument zum vereinfachten Know-How-Klau bei den ausländischen Partnern. Auch die Eröffnung eines Schiedsgerichtsverfahrens im Zollstreit mit den Amerikanern bei der WTO zeigt, dass China offensichtlich Verhandlungen vor lauten unversöhnlichen Tönen bevorzugt.[/vc_column_text][vc_column_text]Je nach Meldungen hatten die Aktienmärkte in den vergangenen Tagen damit abwechselnd Gegen- und Rückenwind, was unterm Strich gegenüber der Vorwoche ein Plus bescherte. In den USA beginnt in diesen Tagen die Quartalsberichtsaison, was unseres Erachtens den Aktienmarkt weiter stützen sollte..[/vc_column_text][vc_column_text]Zum Portfolio: Durch den steigenden Ölpreis waren Energietitel wie Tullow Oil und BP begünstigt, aber auch der derzeit noch übergewichtete Technologiesektor konnte sich kräftig erholen. Nur bei der zuletzt gekauften E.ON lagen wir im Timing falsch.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Wir wittern derzeit weitere Chancen im Versicherungssektor, wo mit der niederländischen Aegon lediglich ein Titel im Portfolio liegt. Hier möchten wir Ihnen heute eine der besten Versicherungen in Asien vorstellen – die AIA Group. Die ehemalige Tochter der in der Finanzkrise pleite gegangenen US-Großversicherung AIG galt schon damals als Juwel der Gruppe und ist über 17 Länder hinweg mit 20.000 Mitarbeitern eine der  bedeutendsten Lebens- , Unfall- und Krankenversicherer Asiens und des Pazifikraums.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“22462″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Die in Hongkong gehandelte Aktie (Kürzel 1299.HK) ist mit einem KGV von 19 nicht gerade preiswert. Aber im Gegensatz zu saturierten Märkten der Industrieländer hat sie noch attraktives Wachstumspotenzial. In den vergangenen Tagen hat sich der Wert zu einem neuen Alltime-High vorgearbeitet. Kaufen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“22466″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Bei den Einzelwerten ragten TMobile US und Sprint heraus. Dass die Fusionsgespräche, wie gerade schon ausführlich beschrieben, anscheinend in eine neue Runde gehen, hat die Aktien deutlich beflügelt. Sprint-Aktien legten um etwa 17% zu. Mehrheitsaktionär bei Sprint ist die japanische Softbank-Holding, die wir im Portfolio halten.[/vc_column_text][vc_column_text]Bei der Deutschen Bank und bei Volkswagen scheint das „Stühlerücken“ in den Vorstandsetagen den Anlegern zu gefallen. Beide Titel konnten in dieser Woche zulegen. Die Volkswagen-Aktie, die in China den bei weitem größten Marktanteil unter den ausländischen Autoproduzenten hält, wurde zusätzlich durch die angekündigte Marktöffnung befeuert.[/vc_column_text][vc_column_text]Achtung: Nächste Woche (20.04.) ist Optionsauslauf. Alle Eurex-Optionen im Optionsportfolio und die US-Option auf LAM-Research sind davon betroffen. Mit Glück verfällt die Volkswagen-Option Basis 165 wertlos. Vielleicht gelingt das auch mit der vor kurzem eröffneten LAM-Research-Option. Weniger gut sieht es mit den beiden Banken Deutsche Bank und UniCredit aus, wo wir zum Rückkauf vor Fälligkeit raten.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]