[vc_row][vc_column][vc_column_text]Am vergangenen Wochenende stand in der Schweiz die Volksabstimmung über ein neues Energiegesetz auf dem Plan. Dieses soll den Einstieg in den Ausstieg aus der Kernenergie besiegeln. Am Ende stimmten mehr als 57% der Schweizer Wahlberechtigten für das neue Gesetz, was im Kern zwei Folgen haben wird: Zum einen werden keine neuen Atomkraftwerke mehr gebaut, zum anderen sollen alternative Energiequellen wie Wind, Strom und vor allem Wasserkraft ausgebaut werden.[/vc_column_text][vc_column_text]Mit Blick auf Deutschland dürfte klar sein, dass damit den Schweizer Verbrauchern in Zukunft höhere Kosten ins Haus stehen dürften. Allerdings wohl nicht so dramatisch wie es deutsche Konsumenten derzeit zu schultern haben. Denn die Schweiz wäre nicht die Schweiz, wenn sie sich nicht doch noch ein Hintertürchen offen lassen würde. Denn man will die Energiewende nicht so forsch anpacken wie es die Deutschen tun, sondern in Etappen vorgehen und entsprechend immer wieder die Zwischenergebnisse überprüfen. Ob dies in der Praxis tatsächlich so umgesetzt wird und ob dann im Zweifel auch die richtigen Schlussfolgerungen gezogen werden, bleibt dahingestellt.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Immerhin: Für die Schweizer Versorger, insbesondere die mit Atomkraftwerken, bedeutet dies zwar in der Tendenz einen notwendigen Strategiewechsel. Dieser dürfte allerdings deutlich marktschonender vonstatten gehen als bei den deutschen AKW-Betreibern, denen quasi
über Nacht das Geschäftsmodell weggebrochen war.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17334″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Das erklärt auch, warum die Börse bei den Schweizer Betreibern moderat bis sogar positiv reagierte. Das galt nicht nur für die Aktienseite, sondern auch für die Anleihen. In diesem Bereich sind wir in zwei Titeln engagiert. Alpiq und Axpo betreiben Kernkraftwerke, haben sich aber ebenfalls schon im Bereich alternative Energieerzeugung umgetan.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17335″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]IDabei dürfte in näherer Zukunft vor allem das Thema Wasserkraft im Fokus stehen. Wobei es die Betreiber von Wasserkraftwerken schon sehr geschickt angestellt haben, hier einen neuen Subventionstopf (Motto: Rettet die Schweizer Wasserkraft“) zu schaffen, der insgesamt die Liquiditätssituation der beteiligten Unternehmen nachhaltig aufbessern dürfte. Kurzum: Bleiben Sie investiert.[/vc_column_text][vc_single_image image=“17336″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]