Der größte deutsche Öl- und Gasproduzent läuft sich für den Kapitalmarkt warm. Wintershall Dea, die aus der Fusion der ehemaligen BASF- Tochter Wintershall mit ihrem Rivalen Dea (aus dem Portfolio des russischen Milliardärs Michail Friedman) hervorgegangen ist, plant  nach Bankeninformationen, im kommenden Jahr den Schritt an die Börse zu gehen. Erste Angaben gehen davon aus, dass hier eine Bewertung  zwischen 15 bis 20 Mrd. EUR möglich sei. Doch im Vorfeld steht ein anderes Thema ganz oben.

Denn als erstes zapft Wintershall Dea den Anleihenmarkt an. Insgesamt hat man gerade vier Tranchen im Gesamtvolumen von 4  Mrd. EUR platzieren können. Die entsprechenden Laufzeiten und Konditionen entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle. Die daraus  entstehenden Einnahmen sollen zum einen für die Refinanzierung der bisherigen Brückenfinanzierung von Wintershall Dea über 3,7 Mrd.  EUR genutzt werden. Zum anderen soll noch andere Transaktionskosten aus der Fusion damit abgedeckt werden. Wesentlichen Einfluss soll das auf  das Kreditprofil nicht haben. So bleibt das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA unverändert bei dem 1,6 fachen. 

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