[vc_row][vc_column][vc_column_text]Bekommen die amerikanischen Geschäftsbanken demnächst ein Problem? In der bisherigen Bilanz der Quartalsgewinne fällt auf, dass die schon angesprochene Schwäche im Investment Banking, also insbesondere im Aktien- und Anleihenhandel, von den meisten Banken durch ein starkes Privatkunden-Geschäft kompensiert werden konnte. Mit dem Ergebnis, dass beispielsweise JP Morgan Chase oder Wells Fargo ihre Konzernergebnisse zum Vorjahr deutlich steigern konnten. Auch die Citigroup war diesbezüglich robust unterwegs.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Allerdings wird das nicht ausreichen bzw. fortgeführt werden können, wenn die US-Notenbank tatsächlich wieder auf Zinssenkungen  umschwenkt. Schon jetzt ist erkennbar, dass die Nettozinsmargen branchenweit ihren Zenit überschritten haben. Die Frage ist, wie stark hier die  Rückschläge sein werden, wenn sich das Zinsniveau wieder verringert.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“33326″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Den Schlüssel dazu werden wohl die US-Verbraucher liefern. Diese zeigen sich derzeit in einer sehr robusten Stimmung, was sich auch an den  Ausgaben zeigte. So meldete beispielsweise JP Morgan, dass in seinem Geschäft die Umsätze mit Kreditkarten um 11% auf fast 193 Mrd. USD  gestiegen sind. Dem stand ein Anstieg der Verbindlichkeiten um 8% auf rund 158 Mrd. USD gegenüber. Citi und Wells Fargo konnten ebenfalls deutliche Zunahmen bei den Kreditkartenumsätzen verbuchen. Hier wird es letztlich wohl darauf ankommen, wie die Verbraucher in einem Zinssenkungsszenario agieren und wie stark der Wettbewerb drückt, hier die entsprechenden Zinsen auf Verbindlichkeiten schnell nach unten anzupassen.[/vc_column_text][vc_column_text]Fazit: An unserer letzten Einschätzung zu den US-Banken in Ausgabe 16/19 hat sich auch unter den nun vorgelegten Quartalsergebnissen nichts geändert. Das größte Risiko sehen wir weiterhin im Handelsgeschäft. Die Zinsfrage wird dann wahrscheinlich gegen Ende des Jahres dominierend werden. Daran, dass die amerikanischen Institute trotzdem weiterhin deutlich vor ihren europäischen Wettbewerbern liegen, wird das aber vorerst nichts ändern. Deshalb präferieren wir hier weiterhin die bereits vorgestellten Anleihen.[/vc_column_text][vc_single_image image=“33330″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]