Den traditionellen Auftakt zur Quartalsberichtssaison gaben in der vergangenen und in dieser Woche die US-Banken. Dabei hinterließen die großen Institute durchaus ein erfreuliches Gesamtbild. Was daran lag, dass die meisten Banken von der höheren Marktvolatilität profitieren und damit das Handels- bzw. Investmentbanking-Geschäft deutlich steigern konnten. Das gilt insbesondere für Goldman Sachs, die mit ihrem Handelsergebnis eindeutig den Wettbewerb outperformten. Aber auch bei den anderen Instituten gab es Pluspunkte.

JP Morgan und Citigroup konnten im Aktienhandel die Analystenerwartungen deutlich überbieten. So erreichte JP Morgan Chase eine Erhöhung seines Nettoergebnisses um gut ein Drittel. Die Eigenkapitalrendite erreichte mit einem Wert von fast 15% den höchsten Stand seit zehn Jahren. Die Citigroup schaffte beim Nettoergebnis ein Plus von immerhin fast 13% auf gut 4,6 Mrd. USD. Darin enthalten natürlich die positiven Effekte der US-Steuerreform. Ein Thema, das alle anderen Banken ebenfalls positiv beeinflusste. Denn auch die Banken konnten sich über eine Absenkung der Körperschaftsteuer von 35 auf 21% freuen.

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