[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der britische Touristikkonzern Thomas Cook musste dem Markt für sein erstes Geschäftsquartal per Ende Dezember tiefrote Zahlen präsentieren. Der Konzern erklärte dies mit einem hohen Wettbewerbsdruck im britischen Heimatmarkt zum Ende des Sommers sowie einer schwächeren Nachfrage für Winterferien in Nordeuropa. Aus dieser Gemengelage konnte Thomas Cook zwar noch ein leichtes Umsatzplus von 1% auf 1,66 Mrd. GBP  erwirtschaften. Doch schrumpften die Bruttomargen deutlich, sodass am Ende ein bereinigter operativer Verlust von 60 Mio. GBP herauskam, rund 14 Mio. GBP Verlust mehr als im Vorjahreszeitraum.[/vc_column_text][vc_column_text]Der Knaller: Obwohl der Touristik Konzern gleichzeitig angab, dass die Buchungen für Winterreisen inzwischen um rund 8% über den  Vorjahreswerten liegen würden und auch die Angebote für den Sommer 2019 einen guten Verkaufsverlauf aufweisen und leicht über dem Vorjahresniveau liegen, überlegt Thomas Cook, sich von seiner Airlines-Sparte zu trennen. Dazu gehört insbesondere der deutsche Urlaubsflieger Condor.[/vc_column_text][vc_column_text]Dass Thomas Cook dies ins Gespräch bringt, verwundert auf den ersten Blick. Denn die insgesamt vier Airline-Töchter konnten im letzten Jahr ein starkes Wachstum ausweisen. Zusammengenommen beförderten sie mehr als 20 Mio. Passagiere und erarbeiteten sich einen Umsatz von rund 3,5 Mrd. GBP. Mit dem nun ins Gespräch gebrachten Verkauf würde sich das Unternehmen vor allem mehr finanzielle Flexibilität verschaffen wollen, zumal man derzeit mitten in einer Neuausrichtung des Geschäftes steckt.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Auch, wenn Thomas Cook erklärte, dass die Überlegungen zu einem Verkauf der Airlines noch ganz am Anfang stehen, reagierte die Börse sehr  positiv. Denn natürlich ist das Fluggeschäft trotz Zuwächsen immer ein Unsicherheitsfaktor (Stichworte Kerosinpreise, Auslastungsquoten bis hin zu einer Anfälligkeit für Arbeitskampfmaßnahmen). Davon sollten auch die von uns bislang empfohlenen Anleihen profitieren.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”29372″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Wir hatten Ende letzten Jahres (Ausgabe 48/18) zwei Anleihen zum spekulativen Kauf empfohlen, nachdem sie im Zuge einer Gewinnwarnung  abgestürzt waren. Bislang traten die Papiere eher noch auf der Stelle. Unter den neuen Perspektiven könnte sich dies allerdings schnell ändern. So bestätigen wir nicht nur unsere Kaufempfehlung, sondern nehmen die 2022er Anleihe nun auch in unser spekulatives Musterdepot auf.[/vc_column_text][vc_single_image image=”29376″ img_size=”full”][/vc_column][/vc_row]