Im Nachtrag zur letzten Woche noch mal ein Update zum Stand der Dinge beim Fusionsprojekt TMobile US und Sprint. Nachdem schon die FCC halb offiziell grünes Licht für den Zusammenschluss gegeben hatte, genehmigte auch die zuständige Aufsichtsbehörde in Pennsylvania die Fusion. Allerdings müssen noch die Bundesstaaten Kalifornien und Hawaii gesondert zustimmen. Das weitaus größere Problem bleibt aber das US-Justizministerium. Von dort wurde die Information durchgestochen, dass mit der Sache betraute Mitarbeiter bereits die Fusion abgelehnt hätten. Ihnen würden die Zugeständnisse der beiden Mobilfunker nicht weit genug gehen. Wie wir letzte Woche schrieben, dürften hier allerdings weniger  wirtschaftliche, sondern mehr politische Argumente zählen. Noch ist nichts offiziell, es besteht also noch Hoffnung. Allerdings scheint sich im Markt die Überzeugung festzusetzen, dass T-Mobile US ohne Sprint besser dran wäre. Denn die Softbank-Tochter selbst hatte zuletzt sehr schwache Geschäftszahlen abgeliefert und sogar gegenüber den Aufsichtsbehörden offiziell argumentiert, dass man ohne einen Zusammenschluss nicht überlebensfähig wäre. Für Zweifel an der erfolgreichen Fusion ist also ausreichend gesorgt. Wir bleiben allerdings zum jetzigen Zeitpunkt bei unserer Empfehlung, in sämtlichen Positionen investiert zu bleiben.

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