Gleich noch ein Blick zum Wettbewerber Shell. Dieser steht derzeit im Bietergefecht um den  niederländischen Energiekonzern Eneco. Dabei scheint nach jüngsten Berichten der Ölkonzern die besseren  Voraussetzungen zu haben, den Zuschlag zu erhalten. Dies sicherlich auch deshalb, weil man sein Gebot zusammen mit dem holländischen Pensionsfonds PGGM abgegeben hat. Um Eneco wird schon seit längerem gerungen. Doch bisherige Bieter wie Total, EnelVerbund und Engie haben bereits die Segel gestrichen. Mit im Rennen sind derzeit noch der australische Investor Macquarie und der japanische Handelskonzern Mitsubishi. Außerdem wird vermutet, dass der französische  Energiekonzern EDF ebenfalls eine unverbindliche Offerte abgegeben hat.

In dieser Konstellation dürfte Shell jedenfalls wohl die besten Karten haben. Zumal Shell und Eneco bereits seit einiger Zeit  zusammenarbeiten. Beide sind unter anderem am Windpark Borssele vor der Küste der Provinz Zeeland beteiligt. Insgesamt  passt die Übernahme natürlich auch in die Shell- Strategie, sich zunehmend im Bereich alternativer Energieträger zu  engagieren. Wobei es nicht nur um die Energieerzeugung geht, wie die jüngste Übernahme des deutschen Batterieherstellers  Sonnen vor kurzem zeigte.

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