Der britische Ölmulti BP kann sich über einen kräftigen Liquiditätszufluss freuen. Denn man hat sein gesamtes Geschäft in Alaska für insgesamt 5,6 Mrd. USD an den dortigen Konkurrenten Hilcorp verkauft. Begründet wurde dies damit, dass man den Gesamtkonzern schrittweise neu aufstellen wolle, auch mit Blick auf neue Energieträger. Deshalb gehört der Verkauf des Alaska-Geschäftes auch in den Plan, innerhalb von zwei Jahren Assets im Gesamtwert von 10 Mrd. USD zu verkaufen, um die eigene Bilanz zu stärken.

Die Ankündigung für den Verkauf kommt nur kurz nach einem durchweg positiven Quartalsbericht. So konnte der Ölkonzern  im zweiten Quartal seinen bereinigten Gewinn mit 2,8 Mrd. USD stabil halten, obwohl bekanntlich der Ölpreis in  den letzten Monaten weiter deutlich unter Druck stand. Mit einem bereinigtenGewinn vor Zinsen und Steuern von 5,16 Mrd. USD übertraf  man die Analystenerwartungen. Das galt auch für die Produktionszahlen. Diese legten um 4% zu.

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