Die Wochen verstreichen und die Börse wartet auf ein Signal, ab wann die Kreuzfahrtschiffe wieder auslaufen dürfen. Die Nerven werden dabei jeden Tag etwas weiter gespannt, zuletzt mit der Ankündigung, dass erst ab dem 15. September wieder gesegelt werden soll und somit Einnahmen generiert werden können. Diese Entscheidung war übrigens eine freiwillige Entscheidung der Kreuzfahrtunternehmen  und keine, welche auferlegt wurde.

Zudem hat die amerikanische CDC (Center for Disease Control) die Firmen aufgefordert, die Regeln für soziale Distanzierung auch nach diesem Termin für einige Zeit beizubehalten. Marktführer Carnival hat bereits angekündigt, entsprechende Änderungen an Bord vorzunehmen, z.B. den Passagieren nicht zu erlauben, Servierutensilien an den Buffets zu berühren, die Körpertemperatur der Passagiere an Bord regelmäßig zu testen und eine Kreuzfahrt nur für ältere Menschen anzubieten, wo Passagiere ein ärztliches Attest einreichen müssen, mit dem sie als „seetauglich“ eingestuft werden

Auch plant Carnival nicht, in den kommenden Monaten erhebliche Rabatte zu gewähren, um Kunden anzulocken. Um das Gleichgewicht zugunsten der Nachfrage zu verbessern, plant die Reederei zudem, die Anzahl der angebotenen Schiffe vorerst zu begrenzen. Hintergrund dieser Überlegung:

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