Beim französischen Spirituosenkonzern Pernod Ricard gibt es wieder Neuigkeiten. So kündigte das Unternehmen an, die Aktivitäten im Heimatmarkt neu strukturieren zu wollen. Aktuell tritt man in Frankreich mit den beiden getrennten Sparten Pernod und Ricard an. Diese sollen nun zusammengeführt werden und dadurch auch durch einen Arbeitsplatzabbau von 10% Kosten eingespart werden.

Auslöser dieser Pläne ist der Umstand, dass Pernod Ricard im Heimatmarkt zuletzt eher schwache Umsätze verbuchen musste.  Wie das  Unternehmen bekannt gab, hat man in den letzten zwei Jahren insgesamt 60 Mio. EUR in Frankreich an Umsatz eingebüßt. Da das  Unternehmen schon seit geraumer Zeit unter Druck des aktivistischen Investors Elliott steht, hat man sich nun auf diese erste Maßnahme verständigt.

Wobei das nicht im Gegensatz zu den Strategien steht, die wir zuletzt in Ausgabe 36/19 vorgestellt haben. Denn auf der anderen Seite versucht  Pernod Ricard, international durch Zukäufe sein Profil auszubauen. Insbesondere im Bereich Whisky/Bourbon hat man hierbei große Pläne  sowohl für den amerikanischen, aber auch für den chinesischen Markt. Das ist nach wie vor deutlich positiv zu beurteilen.

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