Man muss es wohl so harsch sagen: Der amerikanische Pharmakonzern Johnson & Johnson macht derzeit hauptsächlich mit   Gerichtsverfahren auf sich aufmerksam. Erinnert sei nur an die Vorwürfe, dass sein Babypuder krebserzeugend sei. Immerhin: Bislang konnte  der Konzern die möglichen Schadenersatzzahlungen minimieren. So auch in dem aktuellen Fall.

Dabei ging es um einen Prozess gegen Johnson & Johnson, dass die Firma süchtig machende Schmerzmittel unrechtmäßig vermarktet hätte. Knapp drei Wochen vor Prozessbeginn hat sich das Unternehmen nun auf einen Vergleich geeinigt, indem man insgesamt 20,4 Mio. USD  zahlt. Das Besondere daran: Zum einen musste Johnson & Johnson keine Haftung einräumen, zum anderen könnte dieser Vergleich auf Bundesstaats- Ebene zum Vorbild für viele andere ähnliche Klagen fungieren.

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