Mit einiger Spannung wurden auch die Zahlen der Öl- und Gasförderer-Unternehmen erwartet. Hier zeigte sich in den vergangenen Tagen, dass die einzelnen Unternehmen durchaus sehr unterschiedlich mit den Marktherausforderungen umgehen konnten.

BP mit etlichen Sonderfaktoren 

So musste BP einen deutlichen Gewinnrückgang verbuchen. Allerdings resultierte dieser weniger aus den schwächeren Marktbedingungen mit Blick auf den Ölpreis, sondern war eher Sonderfaktoren zuzuordnen. So war das so genannte  Upstream-Geschäft, also Exploration und Produktion, durch Wartungsarbeiten und die Folgen des Wirbelsturms Barry im Golf von Mexiko beeinflusst. Unter dem Strich musste allerdings die Sparte auf Basis des bereinigten Gewinns zu Wiederbeschaffungskosten (die bei  Ölwerten regelmäßig am meisten beachtete Gewinnkennzahl) einen Rückgang von zuvor 4 Mrd. USD auf 2,14 Mrd. USD hinnehmen. Im  Downstream-Geschäft (Transport, Verarbeitung und Vertrieb) gab es einen Rückgang von zuvor 2,11 Mrd. USD auf 1,88 Mrd. USD.

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