Unser Dauerbrenner Ford Motor hat für das zurückliegende dritte Quartal erneut schwache Zahlen präsentieren müssen. Dies als Folge des  laufenden Konzernumbaus, der nach Unternehmensangaben weitere 1,5 Mrd. USD kostete. Damit summieren sich die Umbaukosten in den  ersten neun Monaten auf rund 3,3 Mrd. USD. Unter dem Strich musste Ford im Berichtsquartal einen Gewinnrückgang um rund 60% auf 425  Mio. USD verkraften. Operativ schrieb man sogar mit 261 Mio. USD rote Zahlen (im Vorjahresquartal fiel noch ein Gewinn von 864 Mio. USD an).

Damit summiert sich für die ersten neun Monate ein Umsatzrückgang um rund 2% auf 116,18 Mrd. USD. Operativ verdiente man nur noch gut 1 Mrd. USD nach rund 2,57 Mrd. USD im Vorjahr. Das Nettoergebnis wurde auf 1,72 Mrd. USD mehr als halbiert. Und die weiteren Aussichten für das restliche Jahr sehen auch nicht sonderlich gut aus. So soll das bereinigte EBIT im Gesamtjahr nun zwischen 6,5-7  Mrd. USD betragen. Die bisherige Schätzung lag bei 7,5 Mrd. USD. Dennoch:

Ford ist so ein Klassiker wo man sicherlich deutliche Unterschiede am Kapitalmarkt zwischen Aktien und Anleihen machen muss. Das gilt insbesondere für unsere Dauerempfehlung, den Langläufer bis 2047 und einem immer noch höchst attraktiven Kupon von 9,98%. Zwar musste  die Anleihe in den vergangenen Monaten einige Einbußen hinnehmen. Doch das wird weiterhin durch die Zinsen mehr als kompensiert, sodass  wir nach wie vor zum Halten raten.

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