[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Markt hat zwei neue Schlagworte: Trumponomics und Trumpinflation. Bereits wenige Tage vor seinem Amtsantritt mischt der neue US-Präsident vor allem die Autoindustrie weiter auf. Zuerst war es der Autohersteller Ford, der auf eine neue Fabrik in Mexiko verzichtete, nachdem Trump neue Einfuhrzölle in Aussicht stellte. Nun ist es Nachbar General Motors, der ebenfalls nach massivem Druck ankündigte, Arbeitsplätze von Mexiko in die USA zurück zu verlagern und so neue Arbeitsplätze in den USA zu schaffen.[/vc_column_text][vc_column_text]Doch damit nicht genug: Auch der Pharmabranche setzte Trump zuletzt durch ein in der Washington Post veröffentlichtes Interview zu, in dem er seine Pläne bekräftigte, bei Medikamenten auf Preissenkungen zu drängen.[/vc_column_text][vc_column_text]„Anbiedern“ ist ebenfalls an der Tagesordnung. Letzte Woche berichteten wir über einen Besuch von Alibaba-Gründer Jack Ma, diese Woche sind es die Fusionskandidaten Bayer und Monsanto, die mit dem Versprechen von Milliardeninvestitionen und neuen Jobs für ihre geplante Fusion werben. In den kommenden sechs Jahren sollten etwa 16 Mrd. USD in die Forschung und Entwicklung im Agrarbereich fließen, davon mindestens 8 Mrd. Dollar in den USA, erklärten die Unternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung.[/vc_column_text][vc_column_text]Die Summe von 8 Mrd. USD wurde interessanterweise zuerst vom Team des künftigen US-Präsidenten Donald Trump verbreitet. Die Konzerne, die bei der 66 Mrd. USD schweren Fusion auf das Wohlwollen der Aufsichtsbehörden angewiesen sind, kündigten zudem die Schaffung von Tausenden High-Tech-Jobs in den USA an. Wenn das mal nicht reicht, um Amerika wieder groß zu machen![/vc_column_text][vc_column_text]Der zweite – wichtigere – Event der Woche war die Rede von UK-Premierministerin Theresa May, die einen harten Brexit ankündigte. Man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Frau May eine andere Definition von „hart“ ihrer Rede zugrunde gelegt hat als man den Begriff in Kontinentaleuropa auslegt. Denn die Schaffung einer Freihandelszone, wie sie sie ankündigte, würde der Angelegenheit wesentliche Teile der eigentlichen Härte wieder nehmen.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Der Handel mit der EU solle dabei so zollfrei und reibungslos wie möglich sein. May präsentierte einen Zwölf-Punkte-Plan, der unter anderem eine harte Linie in Sachen Einwanderung von EU-Bürgern vorsieht. Über einen abschließenden Brexit-Deal solle das Parlament abstimmen. Mit einem solchen Abkommen ist frühestens im Frühjahr 2019 zu rechnen, nach einer wohl zweijährigen Verhandlungsphase.[/vc_column_text][vc_column_text]Finanzminister Philip Hammond konzentrierte sich auf den eigentlichen Knackpunkt, dem Verlust der Passporting-Rechte für die englischen Finanzunternehmen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“20049″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Für diese bedeutet es den Verlust des „barrierefreien“ Zugangs zum EU-Binnenmarkt. Damit wird ein UK-Standort eigentlich uninteressant. Neben London dürften damit auch im schottischen Edinburgh etliche Arbeitsplätze verlorengehen.
Dem Pfund tat die „klare Ansage“ erst einmal gut. Es zog um 2% an.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]
