[vc_row][vc_column][vc_column_text]Natürlich standen in dieser Woche weiterhin die Technologiewerte im Zentrum des Interesses. Dies galt weiterhin besonders für Facebook und Tesla, die nach wie vor auf ihre jeweiligen Affären bzw. Risiken keine adäquaten Antworten lieferten. Doch sorgten auch andere Firmen für Schlagzeilen, diesmal allerdings positive. Das galt im besonderen Maß für den Software-Giganten Microsoft.
[/vc_column_text][vc_column_text]Dieser kündigte an, seine bisherige Geschäftsstruktur geradezu radikal umzubauen. Dies als Eingeständnis, dass der frühere Wachstumsgarant, das Betriebssystem Windows, in Zukunft eine immer geringere Rolle spielen wird, was im Zusammenhang auch mit dem anhaltenden Siegeszug mobiler Endgeräte steht. Hier hatte Microsoft zwar versucht, durch die Übernahme des Nokia-Handygeschäftes gegenzusteuern. Doch Erfolg hatte man damit nicht.[/vc_column_text][vc_column_text]Nun soll es in die Wolke gehen. Denn Firmenchef Satya Nadella sieht insbesondere in der Cloud die zukünftigen Wachstumschancen. Hier ist Microsoft bereits mit einer entsprechenden Plattform namens Azure im Wettbewerb tätig und das mit beeindruckendem Erfolg. So konnte Azure im vergangenen Quartal die Erlöse fast verdoppeln. Allein die Online-Version der Bürosoftware Office 365 zeigte ein Wachstum um gut 40%. Dem will man in Zukunft auch mit der Konzernstruktur größere Rechnung tragen.[/vc_column_text][vc_column_text]So macht Microsoft unter dem Strich aus drei großen Bereichen nur noch zwei. Der erste Bereich soll dabei die Cloud-Dienste und die Aktivitäten im Bereich künstliche Intelligenz umfassen. Der zweite Bereich bündelt hauptsächlich den Gerätebereich, insbesondere das durchaus erfolgreiche Surface-Tablet. Bei letzterem Geschäftsbereich geht es vor allem darum, den Nutzern ein so genanntes konsistentes Erlebnis zu liefern. Sprich: Ein Kunde soll bei der Nutzung nahtlos zwischen verschiedenen Geräten wechseln können.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]In diesem Zusammenhang noch interessant: Parallel zur Umstrukturierung hatte Microsoft auch angegeben, dass man in den nächsten vier Jahren rund 5 Mrd. USD in den Bereich „Internet der Dinge“ (Internet of Things) investieren wolle. Hierbei geht es insbesondere um Bereiche wie Computersicherheit und Anwendungsentwicklung. Damit schließt sich Microsoft beispielsweise auch dem Computerhersteller Dell an, der schon letztes Jahr mitteilte, dass er rund 1 Mrd. USD im Internet of Things investieren will.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”22203″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Fazit: Die Umstrukturierungspläne von Microsoft kommen am Markt erst einmal gut an. Denn hier setzt man nicht nur auf die Wachstumschance Cloud, sondern verabschiedet sich auch von den bisherigen eher isolierten Innovationsblöcken auf der Hardwareseite. Allerdings heißt die Zustimmung nicht, dass auch die von uns präferierten Anleihen aus ihrer aktuellen Talsohle schnell wieder herauskommen. Das gilt insbesondere für die 2022er Anleihe. Hier ist wohl noch etwas Geduld gefragt, weshalb wir aktuell zum Halten raten.[/vc_column_text][vc_single_image image=”22195″ img_size=”full”][/vc_column][/vc_row]