[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Turbulenzen der letzten Wochen an den Kapitalmärkten haben auch bei Unternehmensanleihen die bisherigen  Verhältnisse zwischen den einzelnen Asset-Sektoren verändert. So hat der beobachtete Risk-off-Modus im Markt dazu geführt, dass insbesondere Hochzinsanleihen unter Druck gerieten. Diese hatten sich in den Monaten zuvor, eigentlich das ganze Jahr 2017 über, sehr gut präsentieren können.

[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Das stand im engen Zusammenhang mit den allgemeinen Zinserwartungen. Dies gilt insbesondere für  Europa, wo das nach wie vor unverändert tiefe Zinsniveau dazu geführt hatte, dass die Investoren auf der Suche nach Rendite zunehmend auch bei deutlich schlechter bewerteten Bonitäten landeten. Hinzu kam, dass selbst Anleger, die auf ein absehbar steigendes Zinsniveau spekulieren, ebenfalls nicht an höher verzinslichen Anleihen vorbei gekommen sind, die einen größeren Renditepuffer gegen solche Marktentwicklungen haben.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”22184″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Mit den aktuellen Marktentwicklungen hat sich dieses Gesamtbild vorerst deutlich verändert. Hochzinsanleihen hinken inzwischen der Performance anderer Bereiche deutlich hinterher. Begleiterscheinungen dieser Marktlage sind weitere Mittelabflüsse aus entsprechend engagierten Fonds wie auch eine deutliche Zurückhaltung im Neuemissionsgeschäft. Dies wird besonders deutlich im direkten Vergleich mit den Auftaktquartalen der letzten Jahre. Hatte das 1. Quartal 2017 noch das Rekordniveau von 2015 erreichen können, lagen die Neuplatzierungen in diesem Jahr rund ein Drittel unter den Vorjahreswerten.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Nun wird es spannend. Denn im Markt stellt sich natürlich die Frage, ob dies nur den aktuellen Börsenbedingungen geschuldet ist oder ob sich daraus ein Trend ergibt. Die Beantwortung wird es wohl dann geben, wenn wieder größere Adressen aus dem Hochzinsbereich entsprechende Emissionen planen. Die Pipeline soll nach Händlerinformationen gut gefüllt sein, allerdings nehmen die Emittenten vorerst nur eine
abwartende Haltung ein. Wenn sie diese aufgeben, wird sich zeigen, ob der Hochzinsbereich die Scharte aus dem ersten Quartal ausbessern kann oder vor einem weiterhin schwierigen Jahr steht.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”22188″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row]