Beim Handelskonzern Metro dürfte man mit Blick auf das zurückliegende Geschäftsjahr 2018/19 (per Ende September) relativ zufrieden sein. Insbesondere die Geschäfte in Asien und Osteuropa haben dafür gesorgt, dass auf Konzernebene der Umsatz um 1,5% auf 29,9 Mrd. EUR zulegen konnte. Währungsbereinigt ergab sich sogar ein Plus von 2,5% (alles vorläufige Zahlen). Das ist umso bemerkenswerter, da die bisherige  Baustelle Russland mit einem erneuten Umsatzrückgang um 5,4% nach wie vor Kopfschmerzen bereitet.

Mit den robusten Zahlen dürfte der derzeit laufende Umbauprozess allerdings gut unterfüttert sein. Wie schon berichtet, will Metro insbesondere seine Supermarktkette Real loswerden. Das derzeit wahrscheinlichste Szenario ist ein Verkauf an den Immobilieninvestor Redos,  der Real zerschlagen möchte. Außerdem hat der Handelskonzern sein China-Geschäft abgegeben.

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