Das nennt man dann doch mal eine handfeste Überraschung! Obwohl beim weiterhin ungelösten Handelskrieg  zwischen den USA und China  eine Vereinbarung noch nicht getroffen wurde (auch wenn in den vergangenen Tagen gemutmaßt wurde, dass eine Teilvereinbarung inzwischen  unterschriftsreif wäre), liefert die dänische Container- Reederei Maersk eine bessere Prognose für das Gesamtjahr ab.

Die Nummer 1 in der Welt erwartet nun auf Basis des EBITDA ein Ergebnis zwischen 5,4-5,8 Mrd. USD. Bislang lag die Schätzung bei rund 5  Mrd. USD. Erklärt wurde das vom Unternehmen damit, dass man einerseits niedrigere Treibstoffkosten verbuchen muss. Außerdem hätte man  das Zusammenspiel seiner Container-Flotte deutlich effizienter gestalten können. Außerdem würde das eigene Hafengeschäft deutlich  profitabler werden.

Im zurückliegenden dritten Quartal verbuchte Maersk wie zur Bestätigung zwar einen stagnierenden Umsatz im Bereich von 10 Mrd. USD. Doch  dafür konnte das EBITDA um rund 50% auf 1,7 Mrd. USD verbessert werden. Für die ersten neun Monate ergab sich ein Plus von 58% auf 4,2 Mrd. USD.

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