Der russische Roheisen-Exporteur und Produzent von Kokskohle hat berichtet, dass die Kohle-Produktion aktuell hinter der ursprünglichen Guidance liegt. Doch höhere Preise für Roheisen dürften trotzdem dazu beitragen, dass das EBITDA in 2018 steigt. Aktuell besteht auch keine Gefahr, dass das Unternehmen auf die Sanktionsliste der USA kommt, denn der Hauptaktionär Evgeniy Zubitskiy hält 45% der Aktien und ist somit unter dem Schwellenwert von 50%.

Die Produktion in der Butovskaya Kohlemine war 2017 enttäuschend. In der Mine wurde Methan festgestellt. Dies erforderte zusätzliche Maßnahmen wie die Installation eines Lüftungssystems. Man geht davon aus, dass diese Mine erst in 2021 in vollem Betrieb sein wird und nicht in 2018, wie zuerst geplant. Doch die höheren Roheisenpreise (+15% im Jahresvergleich) sollten diese  Produktionsverzögerung kompensieren. Analysten von JPMorgan gehen davon aus, dass sich der Leverage vom 2,6fachen in 2017 auf das 2,4fache im laufenden Geschäftsjahr 2018 reduzieren wird.

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