[vc_row][vc_column][vc_column_text]Für den chinesischen Bauträger kristallisiert sich mit der Umfinanzierung durch die Ausgabe einer neuen langlaufenden Anleihenserie der seit Jahren größte Erfolg heraus. Zuerst waren alte Anleihen freiwillig in neu emittierte 20er, 21er, 22er und 24er-Serien mit immerhin 3,5 Mrd. USD Volumen getauscht worden. Wir hatten in Ausgabe 23/17 vom 08.06. bereits frühzeitig davon berichtet. Nun hat Kaisa den verbliebenen Rest der alten Anleihen zu 100% gekündigt. Das ging den Gläubigern via Lagerstellen in den letzten Tagen zu. Damit ist die Restrukturierungs-Story um Kaisa zuerst einmal mit satt zweistelligem Gewinn abgeschlossen.[/vc_column_text][vc_column_text]Während der Landentwickler zu alter Stärke zurückfindet – die erst seit März wieder notierte Aktie (1638.HK), die übrigens in den MSCI Global Small Caps Index aufgenommen wird, steht auf einem neuen Höchststand – haben die neuen Anleihen ihr Potenzial keineswegs ausgeschöpft. Dass die 24er Emission mit rund 9% Fälligkeitsrendite gehandelt wird, resultiert unseres Erachtens vor allem aus der Tatsache, dass die großen Ratingagenturen für alle neuen Serien noch kein Rating abgegeben haben und Kaisa selbst in Sachen „Corporate Governance“ noch nachbessern muss.[/vc_column_text][vc_column_text]Die neuen Anleihen liefern im Kontext zu anderen chinesischen Landentwicklern mit Abstand die höchsten Renditen. Ein Rating im Bereich „B“ bzw. B2 dürfte den Anleihen etwa um 100 Basispunkte niedrigere Renditen bescheren. Die Fundamentaldaten des Sektors stehen dem nicht entgegen. So gibt es eine steigende Nachfrage in Hongkong selbst, in den großen chinesischen Ballungszentren nimmt der unverkaufte Bestand an fertiggestellten Wohnungen weiter ab. Kaufen.[/vc_column_text][vc_single_image image=“16648″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]